Episode #009 - Was geschieht nach dem Tod
Shownotes
Was geschieht nach dem Tod — aus der Sicht der Tiere.
- Warum jeder Übergang einzigartig ist
- Weshalb es keine feste Regel für das Sterben gibt
- Wie Tiere ihren letzten Weg manchmal sehr bewusst wahrnehmen
- Warum telepathische Verbindung in dieser Zeit so wertvoll sein kann
- Die Geschichte einer Labrador-Hündin, die Frieden finden und sanft gehen konnte
- Warum es auch nach einem schwierigen oder plötzlichen Abschied noch Unterstützung geben kann
- Die Erfahrung mit einem Kater, der nach seinem Übergang energetisch noch ganz nah bei seinem Menschen blieb
- Weshalb ein guter Übergang auch im Nachhinein noch begleitet werden kann
- Die berührende Botschaft von Peterli über Bewusstsein, Freiheit und das Weiterreisen der Seele
- Eine Einladung, Tod als Übergang in eine andere Ebene des Seins wahrzunehmen
Vielleicht bleibt nach dieser Folge etwas in dir zurück: ein stilles Gefühl von Weite, Verbundenheit und Vertrauen in das, was über das Sichtbare hinaus weiterlebt.
Transkript anzeigen
Die universelle Sprache, der Podcast mit Karin Schwarzer. Ein Raum, in dem Tiere, Natur und Spirit sprechen dürfen und wir Menschen wieder lernen zuzuhören. Was geschieht nach dem Tod? Eine so wichtige Frage und ein riesengroßes Thema, über das man sich aus den verschiedensten Richtungen annähern kann.
Ich möchte heute einfach einmal damit anfangen, das zu thematisieren und zwar aus der Sicht der Tiere. Was sagen sie, was haben sie erlebt, wie haben sie ihren Übergang erlebt? Ich habe viele Tiergespräche führen dürfen mit eigenen, auch mit Tieren von anderen Menschen zu diesem Thema. Ein Thema, das uns meistens sehr beschäftigt, wenn wir ein Tier verlieren und wir fragen uns, wo ist dieses Tier jetzt, was ist jetzt eigentlich, wie geht es meinem Tier, gibt es noch etwas zu tun, hätte etwas anders laufen sollen und tausende Fragen, die uns da beschäftigen.
Und heute soll es darum gehen, wie erleben Tiere das und gleich schon mal vorweg, völlig unterschiedlich, selbstverständlich. So wie jedes Wesen einzigartig ist, so wie jede Geburt einzigartig ist, meine Hebamme hat damals gesagt, jede Geburt hat ihr Drehbuch, nur dass man das nicht im Voraus kennt. Also es wird einzigartig, du weißt nicht wie.
Und so war es. Und so ist es auch hier. Und ein Tod auf dieser physischen Ebene, sagt man, ist eine Geburt in einer anderen Ebene.
Und so ist es quasi wie beides. Aber bleiben wir mal auf unserer Ebene hier, auf der physischen. Wir erleben den Tod, wir dürfen, müssen den Übergang eines geliebten Tieres begleiten.
Das ist immer einzigartig, wie dieser Weg dorthin geht. Manchmal ist es ein langer Weg, der dem vorausgeht, wo wir beobachten, sehen können, dass es dorthin geht, manchmal über Jahre, manchmal über Monate, manchmal über Wochen, manchmal Tage und manchmal völlig abrupt. Und daran unterscheidet sich schon der Weg, ist völlig anders, wenn du das Monate vorausspürst, wie wenn das über Nacht passiert.
Und wenn ich die Tiere frage, dann ist das für sie meistens gleich. Manche Tiere spüren das im Voraus, können das mitteilen, können das sagen, gehen diesen Weg ganz bewusst, tun alles, was sie tun, bewusst bewegen, begegnen allen Wesen, denen sie begegnen, ganz bewusst. Und manchmal spüren wir das, dass da was in der Luft liegt und manchmal vielleicht auch nicht.
Wenn Tiere diesen Weg für sich ganz bewusst gehen, dann sind sie sozusagen auch gut vorbereitet. Dann kennen sie meistens auch, wissen sie, wie der Weg weitergeht in, ich sagte mal, die geistigen Sphären, Ebenen, die geistige Welt. Das ist meistens so, dass Tiere diesen Weg kennen und sehr viel leichter gehen können, aber nicht zwingend.
Die Regel ist, es gibt keine Regel. Es gibt nur das einzigartige Wesen mit seinem ureigenen Weg. Und den können wir, wenn wir wirklich in einer tiefen, tiefen Wahrnehmung, in einer tiefen Verbindung sind, spüren, wahrnehmen.
Und das allein ist schon ein riesen Segen, zu wissen, wie geht es meinem Tier, wo befindet es sich, gibt es noch etwas Wichtiges zu sagen, zu wissen, zu verstehen, braucht es noch etwas, all das wird aus dem heraus klar. Aus dieser Wahrnehmung, aus dieser tief gespürten Verbindung, telepathischen Verbindung, zeigt sich das total klar. Und es zeigt sich auch, falls es noch Hilfe, Unterstützung braucht.
Und das kann völlig unterschiedlich sein. Ich habe vor einigen Monaten mit einer Labrador-Hündin gesprochen, die sich sehr schwer getan hat auf ihrem letzten Weg. Sie war sehr, sehr, sehr, sehr krank.
Und die Besitzerin hat gefühlt, dass es trotzdem nicht angesagt ist, sie einzuschläfern. Und sie wollte wissen, was sie denn noch braucht, um gehen zu können, um loslassen zu können. Und die Hündin, für sie war ihr ganzes Leben ihr Leben, was für die meisten Tiere so ist.
Aber sie war mit völliger Inbrunst, ganz, ganz eng bei ihren Menschen, ganz glücklich, ganz verbunden und hatte überhaupt keine Idee von einem Leben, wie das sein könnte ohne Körper oder was danach kommt. Sie hatte einfach keine Vorstellung davon. Und ich habe sozusagen tausende Vorstellungen, die sich komprimieren auf etwas, die mir die Tiere gezeigt haben.
Ich habe sie das wissen lassen. Ich habe sie aber auch mit Tieren connected, verbunden, die schon gegangen sind, weil sie sicherlich noch eine grössere Wahrheit haben als das, was ich bisher erfahren habe. Sie sind diesen Weg gegangen.
Sie haben die totale Wahrheit und Klarheit. Ich habe vieles von den Tieren miterleben dürfen. Also ich habe die Hündin teilhaben lassen daran, wie es mir die meisten Tiere gesagt haben.
Und das ist ein, wie kann ich das komprimiert sagen, ich erkläre es vielleicht anhand einer anderen Botschaft. Nein, stopp. Ich mache hier einmal ein, ich erzähle das fertig von der Hündin, von der Laboratorin.
Also ich habe ihr meine Sicht der Dinge geschildert, die ich nachher über ein anderes Tier kurz erzählen möchte. Und ich habe sie connected mit Tieren, einem meiner Tiere konkret, das sein Körper schon vor einiger Zeit verlassen hat, um sie zu geleiten. Ich habe auch die gewählte dazu gebeten, die Helfer für den Übergang, mit denen ich auch verbunden bin, und habe sie um Unterstützung und Geleit gebeten.
Ich habe der Hündin gesagt, sie kann sich an sie wenden, wenn sie Fragen hat, Hilfe braucht, wenn ihre Zeit gekommen ist. Und ja, wir haben noch gesprochen, über was kann alles sein, über ein Leben nach dem Tod. Eben, ich habe meine Vorstellungen geteilt, die ich gewonnen habe, aus vielen, vielen, vielen, vielen hunderten, wahrscheinlich tausenden Gesprächen mit Tieren, die ihren Körper schon verlassen haben.
Und das hat ihr eine Art Aussicht gegeben, was sein könnte. Und ich habe sie etwas ruhiger, entspannter wahrgenommen, nach dem Gespräch. Und ich weiss nicht mehr, wann es ein oder zwei Stunden später war, habe ich die Nachricht erreicht, der Menschin, dass sie einfach friedlich eingeschlafen ist.
Kurze Zeit, vielleicht eine Stunde nach dem Gespräch, sie loslassen konnte, gehen konnte, ihren Körper, der wirklich, wirklich, wirklich, wirklich schwer da nieder war, loslassen konnte, ganz friedlich und selbst einschlafen konnte. Es war natürlich traurig, ja, aber es war sehr friedlich, was sie wahrnehmen konnte. Sie hat friedlich loslassen können.
Und wenn man sich das überlegt, aus der Sicht, Tod ist auf einer anderen Ebene eine Geburt, dann ist das eigentlich ein Riesensegen, weil dann ist es eine sehr sanfte, friedliche Geburt auch in die geistige Welt hinein. Das ist das, was man spüren kann. Und auch hier gilt, es ist nie zu spät für einen guten Übergang, auch wenn der schwierig war.
Leider passiert das häufig. Manchmal haben wir keine Wahl, manchmal haben die Tiere keine Wahl. Manchmal passieren Unfälle, sie werden abrupt aus ihrem Leben gerissen durch Unfall, durch eine schnelle Einschläferung, wo das Tier und seine Menschen völlig überrumpelt sind von den Ereignissen, was schweres passiert ist, eine schwere Erkrankung, wo es keine Möglichkeit gibt, den Körper zu retten, ihn wieder instand zu setzen, ihm zu helfen.
Manchmal gibt es einfach Erschütterungen. Und auch hier ist es nie zu spät, einen guten Übergang zu haben. Manchmal bleiben die Wesen wie in einer Situation, wie hängen, sie stecken fest.
Es ist wie eine Art, wie wenn die Situation wie eingefroren wäre. Sie halten sich auf in den Geschehnissen, genau wie wir auch. Die Gedanken kreisen immer wieder, denkt man darüber nach, immer wieder kommen tiefe Emotionen.
Das können Tiere auch erleben, nicht zwingend Ausrufe zeigen, aber es kann sein. Und wenn du das spürst, dass mit einem Übergang eines deiner geliebten Wesen etwas dich noch nicht loslässt, dann lohnt es sich total in Kontakt zu gehen, dem nachzuspüren, was wirklich ist für das Tier. Und sollte es noch was brauchen, und in Klammern, das ist nicht die Regel, meistens finden sie ihren Weg ganz gut, aber sollte es noch was brauchen, und das erkennst du daran, dass dich es nicht loslässt.
Es kann sein, es braucht noch was für dich, es kann sein, das Tier ist auf wirklich auf einem guten Sein angekommen für sich und es mag dir noch was sagen, das kann dir etwas sagen, wie es ihm geht, sodass du loslassen kannst, in Frieden kommst, das kann sein. Und es kann sein, es braucht wirklich noch was. Ich erinnere mich an ein Gespräch letzte Woche mit einem Kater, der sehr, sehr plötzlich krank wurde.
Ich meine, es war eine Thrombose, die er hatte, und der Zustand hat sich sehr, sehr, also beim Tierarzt auch plötzlich nochmal massiv verschlechtert, so dass keine Wahl blieb. Also der Kater musste eingeschläfert werden, ganz plötzlich, ganz unverhofft. Und was er mir gezeigt hat im Gespräch ist, dass er sich wie energetisch an seine Menschen, die er dabei war, geklammert hat, geheftet hat, sich in ihr Energiefeld hineinbegeben hat, hat sich mir gezeigt als Energie, die sich bewegt hat, aus diesem Körper heraus ganz schnell zu ihr.
Das ist klar, das ist das Vertrauteste, was in seiner Nähe war. Und spannenderweise hat die Menschen gesagt, ich bekomme gar keine Luft mehr seither. Und durch das Sehen, was passiert ist, durch das er so nahe kam und hat eben da eine Thrombose, eine Verstopfung gehabt und keine Luft mehr bekommen zum Schluss, das ist wie geblieben und mit dieser Energie ist er in ihr Energiefeld und damit hat sie das auch gespürt und konnte selber nicht mehr tief atmen.
Und dadurch, dass wir das Fühlen sehen konnten, hat sich das wie rauslösen können. Das Energiefeld des Katers hat sich aus dem Energiefeld der Menschen heraus bewegt und war wieder für sich und die Menschen wieder für sich. Beide konnten tief durchatmen, sozusagen wirklich im Jetzt auch wieder ankommen und der Kater hat gewählt, noch einige Zeit mit ihr zu sein, bei ihr zu sein als energetisches Wesen, noch nicht die Ebenen zu wechseln, um diesen Weg des Gehens, wir würden sagen Sterbebegleitung, wie nachzuholen im Nachhinein.
Also wie dieses sich auf den Weg machen, sich, klingt jetzt falsch, aber es kommt das Wort anfreunden damit, sich darauf einstellen, dass dieses Wesen seinen Körper verlässt, ist noch was spüren, wahrnehmen. Die Menschen konnten ihn sehr, sehr, sehr gut spüren bei sich, hat das gespürt, dass das so ist, dass er da ist und das möchte er noch einige Zeit, eine unbestimmte Zeit, so ist es gesagt worden, aufrechthalten, bis sie beide gut loslassen können. Also es gibt wie etwas, was ihnen gefehlt hat, das sie wie jetzt im Nachhinein nachholen.
Das klingt vielleicht merkwürdig, aber wenn du das schon mal erlebt hast, einen Übergang mit einem Tier, vielleicht auch einen schwierigen, dann glaube ich weißt du, kannst du nachempfinden, um was es da gehen könnte. Es ist nie zu spät für einen guten Übergang und es lohnt sich so sehr, weil es eine Geburt ist, auf einer neuen Ebene. Und vorher habe ich das kurz angeschnitten, als ich mit dir teilen wollte, wie sehe ich die Dinge.
Ich möchte sie erzählen von einem Kater, der so lustig war, Peter Lee. Also eigentlich sind es wirklich die herausforderndsten Situationen für uns und für uns ja in der Regel eher traurig, wenn ein Tier seinen Körper verlässt. Und dann kann es passieren, dass man so Wesen trifft, wie den Kater Peter Lee mit einem Humor, der einen ganz plötzlich ergreift, der einen teilhaben lässt, an den Dingen, wie sie für ihn geschehen sind.
Jetzt muss ich ein bisschen kramen in meinen grauen Zellen, beziehungsweise ihn bitten, das für uns nochmal zu sagen, teilhaben zu lassen. Und er sagte so etwas wie, ich bin nicht über eine Regenbogenbrücke gegangen, so wie du dir das vielleicht vorstellen magst. So ähnlich hat er das formuliert.
Und Peter Lee, würdest du uns deine Worte geben, wie war das für dich, was hast du erlebt? Er sagt, es gibt keinen Ort in dem Sinn, an den wir gehen, wenn wir unseren physischen Körper loslassen. Aber wenn du schon einen Ort suchst, dann ist es der Ort, der Ort des allumfassenden Bewusstseins. Der ist nicht im Himmel, nicht auf der Erde und niemals in der Hölle, sondern überall.
Das bedeutet, ich kann überall sein, zur gleichen Zeit, bei dir, an einem weit entfernten, anderen Ort auf der Erde oder an einem ganz anderen Ort im Universum. Das liegt ganz an mir als Seelenwesen, was ich wähle. Und er sagt, ich gehe gerne reisen.
Ich besuche gerne verschiedene Orte. Ich besuche auch meine Menschen immer mal wieder. Und sie spürt das.
Und es zaubert ihr ein Lächeln aufs Gesicht. Und das macht mir große, große Freude. Und dann ziehe ich wieder weiter in ganz ferne Galaxien, an Orte, die dem hier in keinster Weise gleichen und doch völlig spannend sind für mich.
Und dann komme ich wieder zurück, so wie es mir beliebt. Er sagt, das nenne ich allumfassende Freiheit. Er sagt sowas, ich habe gesprochen, ich bin fertig.
Sowas fühle ich von ihm. Ich danke dir sehr, Peterli. Ich habe gedacht, ich darf noch mehr hören und spitzeln, weil da werde ich natürlich super neugierig.
Was kann Peterli, was können die Tiere, andere Wesen, die diesen Körper schon verlassen haben, einen irdischen Körper verlassen haben, uns erzählen über diese Ebenen und Dimensionen und Orte, von denen wir nicht mal wissen, dass es sie gibt. Was gibt es da alles zu entdecken? Das treibt mich an, jeden Tag aufs Neue. Und es ist unfassbar spannend, wenn man so ein bisschen wie mit Mäuschen spielen darf, mitfliegen, mitreisen darf, miterleben kann, was auf ganz anderen Ebenen geschieht, was uns vielleicht auch irgendwann erwarten könnte.
Ich glaube, ich werde noch sehr viel mehr darüber erzählen. Danke fürs Lauschen. Vielleicht nimmst du etwas mit, ein Gefühl, eine Wahrnehmung, ein stilles Erinnern.
Die universelle Sprache ist ein Raum für bewusste Verbindung zwischen allen Lebewesen. Schön, dass du hier dabei bist. Untertitel der Amara.org-Community
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