Episode #012 - Der Wal in der Ostsee

Shownotes

In dieser Episode verbinde ich mich bewusst mit dem Buckelwal in der Ostsee und teile meine Wahrnehmungen aus dieser Begegnung.

Du erfährst:

  • was sich im Körper des Wals zeigt und wie sich das anfühlt
  • welche Botschaft er auf Seelenebene vermittelt
  • warum sein Weg auf körperlicher Ebene begrenzt ist – und gleichzeitig eine tiefere Bedeutung trägt
  • was es wirklich bedeutet, einem Tier in Präsenz zu begegnen
  • weshalb unsere Emotionen Teil des Prozesses sind – und wie wir ihnen begegnen können
  • wie wir von Ohnmacht und Hilflosigkeit zurück in Verbindung finden
  • warum Berührbarkeit ein zentraler Schlüssel ist
  • was wir konkret tun können, um dieses Wesen zu unterstützen
  • welche Rolle Mitgefühl gegenüber Mitleid spielt

- wie das Ho’oponopono-Gebet helfen kann, wieder in Verbindung zu kommen

Diese Episode lädt dich ein, tiefer zu fühlen, stiller zu werden, und dich selbst in der Begegnung mit diesem Wesen neu zu erfahren.

Transkript anzeigen

Die universelle Sprache, der Podcast mit Karin Schwarzer. Ein Raum, in dem Tiere, Natur und Spirit sprechen dürfen und wir Menschen wieder lernen zuzuhören. Ich habe sehr viele Zuschriften und Nachrichten bekommen bezüglich des Buckelwalls, der in der Ostsee gestrandet ist und natürlich habe ich das sehr intensiv mitverfolgt, miterlebt und auch in unserer Community, in meinem Member-Bereich, in dem wir uns einmal im Monat mit einer Wildtierart verbinden, mit ihrer Weisheit, ihrem Wissen lauschen und viel, viel darin lernen.

Dort haben wir uns auch mit den Wallen und dem Wallen in der Ostsee verbunden. Ich habe sehr viele Einsichten bekommen, sehr viel Klarheit, auch in tiefe Prozesse gekommen dadurch und ich denke, es ist hilfreich, das zu teilen. Ich habe noch einmal Kontakt aufgenommen mit dem Wall am 9. April, habe mich durch all die Energien, die um ihn herum sind, durch all unsere Emotionen, Gedanken, Gefühle, was auch immer, alles hier gerade kursiert.

Alles ist Energie und alles ist in diesem Feld spürbar, muss man erst einmal durchgehen, um wirklich bei diesem Wesen wieder anzukommen. Das habe ich gemacht am 9. April, auch um körperlich zu spüren, wie geht es ihm eigentlich, wie fühlt er sich in seinem Körper. Und das möchte ich jetzt hier mit euch teilen und anschließend auch ein paar Gedanken von mir, was wir tun können, was hilfreich sein könnte.

Auch wenn es vielleicht auf einer anderen Ebene ist, als wir uns das gerade wünschen. Ja, wir wünschen uns alle, dieses Wesen, diesen Wall zu retten, es eher in die Freiheit zu sein, wo er genossen und zurückkehren kann. Ob das möglich ist, ist wahrscheinlich sehr unwahrscheinlich.

Und dennoch gibt es immer etwas, was man tun kann. Darüber möchte ich im Anschluss an dieses Gespräch, diese Verbindung mit dem Wall sprechen. Und das ist ein bisschen anders, ein anderer Modus, eine andere Ebene, wie ich jetzt hier spreche.

Sie ist sehr viel ruhiger, sehr viel langsamer. Es ist ein Herantasten an die Situation, ein wirklich tiefes Spüren notwendig gewesen, um wirklich da dran zu kommen. Vielleicht hast du die Geduld, dem zu lauschen, vielleicht magst du sogar mit hineinspüren, dir erlauben, es auch auf diese Ebene wahrzunehmen.

Und auch deine eigenen Erkenntnisse daraus gewinnen. Es ist hier keine, ja, ich kann, ich merke, es gibt so viele Ebenen, die das berührt, denen kann ich hier nicht gerecht werden. Das merke ich.

Aber ich will es versuchen, einen Anfang zu machen. Ich verbinde mich mit der Erde und über die Erde, Pachamama. Ich gehe dorthin, wo der Wall sich gerade befindet, in der Wismarer Bucht, der Insel Pöhl.

Und ich gehe sehr achtsam und vorsichtig vor. Ich nähere mich respektvoll im Wissen, dass sehr viele Menschen in Kontakt gehen oder es versuchen, dass sehr viele Gefühle, sehr viele Emotionen, dass ein sehr, sehr großes Feld auch dort existent ist, durch das ich hindurch manövrieren darf, navigieren darf, um ihn wirklich wahrzunehmen und nicht die Gedanken und Meinungen, die im Energiefeld vorhanden sind, verständlicherweise. Also ich versuche, so eins zu eins, wie es mir möglich ist, in Kontakt zu treten.

Sie ist sehr ruhig, sie nimmt mich wahr. Ich sehe, wenn er mich anschaut, einen Augenblick. Ich verweile, abwartend.

Ich signale von ihm, empfange Einladungen im Wissen, so viel gerade um ihn herum geschieht. Ich sehe ein wachsames, ein unsicheres Auge, dennoch Präsenz. Ich sehe in einem Auge, in dem die Seelenpräsenz wie zurückgetreten erscheint, ein Stückchen wenigstens, ein Stück zurückgetreten.

Ich habe das Gefühl, dass ich sehr nahe an seinem Energiefeld bin. Ich fühle eine gewisse Leere, aber auch Ruhe. Ich spüre aber auch Bewusstheit, eine Art abwartende Bewusstheit.

Ich spüre den Körper, ich spüre sehr viel Druck auf dem vorderen Bereich. Bei mir ist es der Hals, würde ich übersetzen, mit dem Bereich des Schlundes, wenn man das so nennt. Da bin ich nicht sicher.

Ich bleibe hier einen Moment. Zieht es seine Aufmerksamkeit auf sich? Ich glaube, es ist weiter oben. Es ist schon noch im Maulbereich.

Maulrichtung Schlund, Speiseröhre, Esophagus. Da ist sehr viel Druck, Entzündlichkeit. So würde ich die Schleimhäute wahrnehmen.

Ich habe einen vermehrten Speichelfluss. Ich weiss nicht, wie das zu übersetzen ist. Ich spüre zur rechten Seite des Maules, Richtung Kiefer, Kiefergelenk, ein Druck, ein Ziehen.

Ich habe das Gefühl, dass bei mir der Bereich der Nasengänge, Nebenhöhlen, eine Art Schwellung, Druck, Entzündlichkeit, auch auf den rechten Stirnbereich. Es tauchen Bilder auf von Netzen, Seilen und ich bin mir nicht sicher, ob das von ihm kommt. Ich möchte hier nochmal tiefer spüren.

Hier taucht ein Bild auf von Netz oder Seil in Beziehung zum rechten Maul-Kieferbereich. Entzündlichkeit, auch am Munde stellen. Ich spüre die rechte Flosse.

Ich glaube, das nennt man Flipper. Da herrscht auf dem Gelenk mehr Druck. Ich fühle auch sehr viel Druck auf dem Brustkorb.

Also bei mir Brustkorb. Ich würde das übersetzen mit dem Bereich Lunge, Herz und Lunge. Und wieder das ganze Bereich der Speiseröhre.

Ich habe auf der gesamten rechten Körperseite mehr Wahrnehmungen, mehr Druck. Stirn, Auge, rechter Kiefer, Maulhöhle, Oesophagus, Flipper. Aber auch weiter nach hinten, wo die Schwanzflosse ist.

Das ist schwierig für mich zu übersetzen, weil mein genetisches Gefäß, mein Körper anders gebaut ist. Bei mir wäre das der Bereich der Hüfte. Und ich spüre in dem Bereich von mir, der rechten Hüfte, das würde ich übersetzen mit dem Lendenwirbelbereich, mehr Druck.

Und ich spüre die Haut im oberen Bereich, diese Erhöhung der Rückenflosse. Das ist wie ein Brennen. Und bei allem was ich spüre, habe ich den Eindruck, dass es stark gedämpft ist.

So wie wenn ein Mechanismus in ihn in Kraft getreten ist, der die Schmerzwahrnehmung steuert, steuern kann. Und sozusagen die Wahrnehmung der Schmerzen gedämpft hat. Ich spüre auch ein Gefühl von Hunger, ein Gefühl von Sodbrennen.

Ich nehme die Lunge links mehr als rechts wahr. Druck, enge, oberflächliche Atmung. Also wie wenn sich die Lungenflügel nicht mehr so ausdehnen würden, wie sie das normalerweise tun.

Und insgesamt alle Schleimhäute im ganzen Kopfbereich, Nasen, Mund, Hülle, Richtung Speiseröhre, alle Schleimhäute fühlen sich wie entzündlich gereizt an. Und ich möchte dich fragen, gibt es auf der Körperebene noch etwas, was ich übersehen habe oder noch klarer sehen könnte? Bekomme ich keinen Impuls? Gibt es etwas, was du uns sagen, zeigen möchtest, wissen lassen möchtest? Es gibt unterschiedliche Ebenen. Mein Körper ist nicht zu retten.

Ich spüre das in der Tiefe eurer Seele. Und ich danke für all die Bemühungen, die ihr mir habt zukommen lassen. Ich spüre das, ich spüre eure Gedanken, eure Gefühle, eure Zuwendung, euren Willen zu helfen.

Dafür bin ich gekommen. Ich bin gekommen, nicht weil ich mir das ausgesucht habe, sondern weil es sich so ergeben hat aus den Umständen. Ich bin mir wieder bewusst, wer ich bin und für was ich hier bin.

Es gab eine Zeit, da war das anders. Wer du bist, sag zu mir, du weißt das. Du hast mich zu einem anderen Moment schon kontaktiert.

Ich sehe dich, ich weiß, wer du bist. Und ich danke dir für die Verbindung, die du mir ermöglicht hast. Die Verbindung mit meiner Essenz, meiner Seele und all denen, mit denen ich verbunden bin.

Ich bin verbunden mit meiner Familie, körperlich, aber auch mit meiner Seelenfamilie. Zu meiner Seelenfamilie gehören nicht nur Wale, nicht nur Buckelwale, nicht nur Wale, sondern auch auf unterschiedlichsten Ebenen unterschiedliche Wesen. Vielleicht klingt das sehr abstrus für euch, merkwürdig, unglaublich.

Lass es einfach stehen. Nimm mit, womit du gehen kannst und den Rest lass einmal stehen. Es kommt der Tag, an dem du verstehen wirst, von was ich spreche.

Ich meine dich, jeden, der hier zuhört. Ich spreche zu jedem persönlich. Ich spreche nicht zu einem Kollektiv.

Ich spreche nicht zu einer Masse. Ich spreche nicht zu den Menschen. Ich spreche zu jeder einzelnen Seele.

Auch das klingt für dich vielleicht unvorstellbar und unmöglich, aber das ist es nicht. Wir Wale teilen eine Sicht. Wir haben eine Sicht auf jedes Wesen.

Wir teilen, ich glaube, es ist schwierig für dich, Worte zu finden aus der Zeit. Wir sind immer verbunden mit einem höheren Bewusstsein, von dem ich einen Moment mich abgekoppelt gefühlt habe. Aber nun habe ich es wieder und bin wieder Teil des großen Ganzen.

Das ist das Wichtigste und das ist meine Heilung und meine Rettung schon gewesen. Jetzt bin ich hier, um euch zu sehen, euch zu berühren und wieder berührbar zu machen. Werdet wieder berührbar.

Lasst euch berühren von mir, aber auch von all den anderen Wesen, denen ihr begegnet, sei es Mensch, sei es Tier, sei es Pflanze, sei es Mineral, sei es das Leben, sei es das Wasser. Alle Wesen tragen das eine Bewusstsein in sich. Alle Wesen sind gleichermaßen schützenswert und achtenswert und liebenswert.

Alle Wesen tragen den gleichen Funken in sich. Bei manchen ist er verschüttet und bei manchen kommt er zum Vorschein, aber wenn ihr in den Raum geht, sie wahrnehmt und wisst, dass es das gibt, können sie sich, so wie ich, auch wieder erinnern und sich wieder spüren und wieder eingehen ins große Bewusstsein, ins letztes allumfassende Bewusstsein, Teil von allem Sein, nicht nur Mensch, Pflanze oder Tier oder Mineral oder Wutter. So liege ich hier, vollkommen bewusst, mit einem Körper, der langsam zerfällt und vergehen wird, und dennoch präsent in so vieler Herzen.

Ich weiss, dass meine Aufgabe groß ist. Ich habe ein Feld geöffnet, das ich öffnen konnte, das zu diesem Moment geöffnet werden musste, initiiert werden musste. Und ich bin nicht der Einzige, ich bin nicht allein mit dieser Mission.

Schaut hin und lasst euch berühren und fühlt, was die Erkenntnis in eurem Innersten dabei ist. Sucht nicht im Außen nach Schuld, sondern fühlt in euch, was sich euer Kern wünscht, was wirklich wichtig ist. Und ich möchte noch einmal danken an dieser Stelle, für all das, was ihr für mich tut, all eure Sorgen, Bemühungen, Zuwendungen und wahre Berührung.

All das nehme ich wahr und all das nehme ich in mich auf. In Dankbarkeit und in Verbundenheit. Ich fühle euch, so wie ihr mich fühlt.

Macht euch keine Sorgen um mich, meine Seele ist gesorgt. Sie ist geborgen im unendlichen Bewusstsein aller Wesen. Geborgen und gehalten und immer.

Fangt an zu sehen, wie wir uns im Kern gleichen, wie wir wirklich sind. Geht über euren Schmerz, eure Sorge, eure Emotionen hinaus und spürt, wie ihr euch wirklich fühlt in der Verbindung mit mir. Es hat sich verändert.

Spüre das. Ich habe mich verändert und dafür danke ich. Ich, Karin, möchte dich fragen.

Und ich weiss, dass diese Fragen viele Menschen beschäftigen. Was kann man tun für dich ganz physisch? Gibt es etwas, was dir hilft, was dir Erleichterung verschafft? Wenn ich das frage, spüre ich wieder den Bereich des rechten Maules sehr deutlich. Und deine Entzündlichkeit dort.

Ich bekomme keine Instruktionen, tu dies oder das. Und ich strecke trotzdem meine Fühler noch einmal danach aus, um nichts zu übersehen, nichts zu überhören. Was können wir tun für dich ganz physisch? Seid da, seid präsent, seid mit mir, spürt mich.

Lasst euch mitnehmen, lasst eure Seele sich auch aufschwingen. Lasst sie sich wieder verbinden und wieder mehr Klarheit und Wahrheit in sich selbst spüren. Genauso wie es mir geschehen ist.

Das ist das Nützlichste, was ihr tun könnt, um meinem Körper aus dem Liebe zu fliessen. Lasst meinen Körper eure Liebe spüren, eure achtsame, liebevolle Präsenz. Spüre ich, sie hilft mir, diesen Raum weiter zu halten, der jetzt so wichtig ist.

Er schafft neue Ebenen, Frequenzen und ermöglicht euch, euch selbst, in eine höhere Art der Präsenz und Wahrnehmung hinein zu bewegen. Aus der heraus ihr sehr viel mehr Klarheit habt, klarer seht und fühlt und handeln könnt. Ich bin nicht hier, um euch zu belehren, sondern um euch zu berühren.

Was können wir tun? Die Frage stellt sich. Und die stelle ich mir persönlich immer wieder. Und da klingt an, dass die Wahle übergeordnet gesagt haben, warum geschieht das Ganze? Natürlich, um auf der physischen Ebene auf wichtige Dinge aufmerksam zu machen.

Was ständig passiert, was wir ändern müssen. Was auf der inneren Ebene, was ist der tiefere Sinn, haben die Wahle gesagt, um uns zu berühren und wieder berührbar zu machen. Und die Situation ist der Wal, der Ostsee liegt.

Und wir wenig bis nichts tun können, bringt sehr viele Emotionen an die Oberfläche. Und ich glaube, es gilt diese zu fühlen. Ganz still bei sich, das ist sehr unangenehm, dadurch zu gehen.

Aber wenn wir es schaffen, und das braucht es immer wieder, wenn wir es schaffen, dadurch zu gehen, durch die Ohnmacht, durch die Hilflosigkeit, durch die Schuldgefühle, durch Verzweiflung, Unsicherheit, Traurigkeit. All die Dinge, die da hochkommen, wenn wir da durchgehen, kommen wir wieder an bei uns, bei uns selbst, in unseren Herzen. Und sind wirklich berührbar.

Ich glaube, das ist der Weg, oder das, was es jetzt zu tun gibt, was jeder Einzelne wirklich tun kann. Versus nicht mit Schuldzuweisung, Verurteilung, Beschimpfungen, Unwahrheiten, was alles kursiert im Netz, wirklich unglaublich. Nicht damit zu reagieren und die eigenen Emotionen auf andere zu projizieren, sondern erst mal damit zu sein, selber hindurch zu gehen, sie wirklich zu fühlen, um wieder berührbar zu werden.

Und aus dieser geklärten Position heraus das Wort zu erheben, wenn nötig, wenn es richtig erscheint, wenn möglich. Kommt aus einer ganz anderen Ebene, mit einer ganz anderen Kraft, mit einer Kraft, die ihr etwas in Bewegung setzen kann. Aus der Ruhe, aus der Klarheit, aus der Präsenz vermögen wir sehr viel mehr zu bewegen, als uns klar ist.

Und ja, wir alle wollen, dass dieser physische Körper gerettet wird, das steht völlig ausser Frage. Ich glaube, darin sind sich hoffentlich alle einig. Auch wenn es da andere Spekulationen gibt.

Und auf dem Weg, wir wissen nicht, wie es ausgeht, auf dem Weg dorthin, können wir einfach jede für sich, diese innere Arbeit, diesen inneren Prozess, all das, was da hochkommt für uns, hindurch gehen. Es lösen, es heilen, um wieder in der Tiefe bei uns selbst, in unserem Herzen anzukommen, um berührbar zu sein. Das ist der tiefere Sinn und das ist, was ich versuche zu tun, immer wieder aufs Neue.

Es kommen immer wieder Schichten, die sich darüber legen und immer wieder welche, die sich auftun wollen und noch mehr in die Tiefe führen. Es ist sehr schmerzhaft, aber das ist der Auftrag. Und ja, ich habe mich dem verschrieben, den Tieren zuzuhören, ihnen eine Stimme zu geben.

Das kann ich nicht aus einer Position von Schuldzuweisung und Emotionen, die hochkommen. Es gilt immer wieder durchzutauchen, sie aufzulösen, um wahr auf den Kontakt zu gehen. Lasst uns das versuchen zu tun, jeden Tag aufs Neue, jede für sich, vielleicht auch gemeinsam.

Und manchmal gibt es Momente, da ist es schwer, den Zugang zu sich selber wirklich zu finden. Dann, wenn man das Gefühl hat, die Situation verdichtet einen nur, vernebelt einen, macht einen hilflos, ohnmächtig. Das Gegenteil von berührbar.

Dann ist für mich eine große Hilfe das hawaiianische Vergebungsgebet. Vielleicht kennst du es, das Ho'oponopono. Es lautet, es tut mir leid, bitte verzeih mir, ich liebe dich, ich danke dir.

Das kann ich an mich selbst richten, an den Wald, an die Wesen, die ich in diesem Moment fühle. Ich erlebe es immer wieder als öffnend, dieses Gebet, und spreche es manchmal wie ein Mantra. Mehrere Minuten, bis ich spüre, dass ich den Zugang zu mir selber wieder bekomme.

Und all die Schichten, die sich draufgelegt haben, die mich abhalten, wirklich zu fühlen, wieder zu erleben. Ich glaube, dass wir damit dem Wald und allen verbundenen Wesen, auch uns selbst, wirklich eine Hilfe sind. Versus, wir haben Mitleid.

Mitleid hilft niemandem, mit Gefühl dagegen wird unterstützend wahrgenommen von den Tieren. Es ist wie wenn sie sich dadurch verstanden, getragen, gehalten fühlen. Und das hat vielleicht eine Wirkung auf den physischen Körper, das wissen wir nicht.

Wissen können wir uns nicht sicher sein, das liegt nicht in unserer Macht. Aber es hat mit Sicherheit eine große Wirkung auf dieses Wesen, auf den Wald, auf uns selbst und für alle Wesen. Jetzt kommt wieder mein Liedtext, den ich gar nicht zu Gänze kenne, in den Sinn.

We are brothers and sisters, brothers and sisters. Ich kenne das aus meiner Arbeit, aus dem Germanismus, aus vielerlei Kulturen, für die völlig klar ist, dass wir alle Brüder und Schwestern sind. Im Kern.

Unsere physischen Körper unterscheiden sich sehr, aber unsere Essenz kommt von der gleichen Quelle, entspringt der gleichen Quelle. Und wenn wir aus dieser Ebene herausschauen, dann sind wir auf Augenhöhe Brothers and Sisters, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort gemeinsam sind und sich unterstützen dürfen, dadurch dass sie sich auf dieser Ebene wahrnehmen und spüren und gegenseitig unterstützen, halten, tragen. Danke fürs Lauschen.

Vielleicht nimmst du etwas mit, ein Gefühl, eine Wahrnehmung, ein stilles Erinnern. Die universelle Sprache ist ein Raum für bewusste Verbindung zwischen allen Lebewesen. Schön, dass du hier dabei bist.

Danke.

Kommentare (1)

Sylvia Hoffmann-Büttner

Liebe Karin, Vielen lieben Dank für diesen Podcast. Er halt mich sehr berührt❣️ Werde mit lievollen Gedanken bei ihm sein. Alles Liebe ❤️ Sylvia

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.