Episode #025 - Wildtiere: Das Geschenk, das sie uns machen

Shownotes

In dieser Folge: ▶ Meine Buckelwalin auf den Azoren — wie sie mir aus meiner grössten Angst herausgeholfen hat, mit einer telepathischen Botschaft über den halben Atlantik hinweg ▶ Die Wildbiene und ihre Verwandten, die Honigbienen — eine Begegnung aus dem Wild Wisdom Circle, die meinen Blick auf die Bienen und meinen Konsum völlig gewandelt hat ▶ Die Eisbärin und ihre Kleinen — was es heisst, mit einem Wesen jenseits jeder äusseren Form zu kommunizieren ▶ Die Botschaft der Wale — am Ende der Folge kommen sie selbst zu Wort, mit ihrer allumfassenden Botschaft für dich

Über den Wild Wisdom Circle Der Wild Wisdom Circle ist meine monatliche Community. Ein Raum, in dem sich jeden Monat eine neue Wildtierart zeigt — wir tauchen in ihre Präsenz, in ihre Medizin, in ihre Botschaft ein. Mehr Informationen findest du auf meiner Website: ([https://karinschwarzer.com)]])

Die Sommerserie im Überblick Diese Folge ist Teil 3 von 8 meiner Sommerserie Faszination Interspecies Telepathic Communication — einer Reise durch die verschiedenen Reiche allen Lebendigen.

Bereits erschienen: Teil 1 (#023): Ein Universum an Verbündeten Teil 2 (#024): Unsere Tiere — Die Welt, die sie uns öffnen

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Transkript anzeigen

00:00:02: Heute in Teil 3 von 8 meiner Sommerserie

00:00:06: Faszination in the Species Telepathic Communication, die telepathische

00:00:13: Verständigung zwischen den Arten, geht es um Wildtiere

00:00:16: und um das Geschenk, das sie uns machen,

00:00:20: wenn wir uns ihnen wirklich auf dieser inneren

00:00:24: telepathischen Ebene zuwenden.

00:00:27: Vor einigen Jahren habe ich eine Delfinreise gebucht

00:00:34: auf die Azoren zur Insel Pico.

00:00:36: Ich wollte den Delfinen dort begegnen, in ihrem

00:00:41: Zuhause im offenen Ozean.

00:00:45: Und ich hatte gleichzeitig große Angst, denn ich

00:00:49: bin in meinem Leben zweimal fast ertrunken.

00:00:52: Alles, was mit Wasser über dem Kopf zu

00:00:54: tun hat, war für mich seither ein Riesenthema.

00:00:58: So habe ich einen Tauchkurs gemacht und geübt,

00:01:02: aber die Angst blieb riesig.

00:01:07: Ein paar Wochen vor der Reise war ich

00:01:09: in echter Not.

00:01:11: Ich habe befürchtet, dass ich mich nicht trauen

00:01:14: werde, ins Wasser zu gehen und dass das,

00:01:16: was ich erleben wollte, durch meine eigene Angst

00:01:20: nicht stattfinden können würde.

00:01:25: Ich wollte es unbedingt.

00:01:29: Aus der Not heraus kam ich auf die

00:01:32: Idee, meinen telepathischen Fühler mal auszustrecken Richtung Azoren,

00:01:39: Richtung Insel Pico.

00:01:42: Ich habe um Hilfe gebeten.

00:01:46: Was kann ich tun, um meine Angst zu

00:01:48: überwinden, damit ich mich zu euch ins Wasser

00:01:51: traue?

00:01:53: Dann geschah etwas, mit dem ich so nicht

00:01:55: gerechnet hätte.

00:01:58: Eine Buckelwale antwortete auf meinen Ruf.

00:02:03: Sie kam von sich aus, schaute mir tief

00:02:07: in die Augen, telepathisch über all die Distanz

00:02:10: hinweg.

00:02:12: Was sie gesagt hat, werde ich wohl nie

00:02:15: vergessen.

00:02:17: Es war ein ganz kurzer Satz.

00:02:20: Atme, du bist so weit wie der Ozean.

00:02:27: Die Worte klingen einfach, aber das Gefühl, das

00:02:30: sie mir dabei gegeben hat, ist bis heute

00:02:33: tief in mir verankert und ganz lebendig.

00:02:39: Was dann auf den Azoren geschah, davon erzähle

00:02:42: ich dir am Ende dieser Folge.

00:02:49: Bevor ich weitererzähle, möchte ich etwas benennen, das

00:02:56: für mich wie der Boden von allem ist,

00:02:59: was ich hier tue, was sich mir in

00:03:02: über 20 Jahren hauptberuflicher Praxis immer wieder zeigt.

00:03:10: Alle Tiere sind unsere verwandten Wesen und mit

00:03:17: ihnen alles Lebendige.

00:03:19: Wir alle sind spirituelle Wesen, die sich einen

00:03:23: Körper genommen haben.

00:03:27: Die Buckelwalen, die Bienen, die Eisbären, der Baum

00:03:32: vor deinem Fenster, all die Wesen, genau wie

00:03:37: du und ich.

00:03:38: In der äußeren Form unterscheiden wir uns riesig.

00:03:42: Ein Buckelwal wiegt 40 Tonnen und mehr und

00:03:46: singt Lieder, die tausende Kilometer weit reichen.

00:03:50: Eine Biene passt auf meinen kleinen Finger und

00:03:54: trägt gefühlt ein ganzes Volk in sich.

00:03:57: Eine Eisbären lebt in einer Weite, die für

00:04:00: uns fast schon unvorstellbar ist.

00:04:05: Aber im Innern tragen wir alle denselben Kern.

00:04:09: Bewusstsein, Fühlen, Präsenz.

00:04:16: Ein Wesen, das sich einen Körper genommen hat,

00:04:19: für eine bestimmte Erfahrung, für einen bestimmten Zweck

00:04:24: und einen bestimmten Auftrag.

00:04:29: Wenn wir Wildtieren aus dieser Wahrheit heraus begegnen,

00:04:34: dann verändert sich alles.

00:04:37: Wir treten ihnen entgegen als Verwandte Wesen und

00:04:41: wir kennen uns wie gegenseitig.

00:04:47: Wildtiere sind sehr viel ursprünglicher als unsere Haustiere.

00:04:51: Sie leben ihr eigenes Leben mit ihrer Art

00:04:53: in ihrem Reich.

00:04:54: Ihr Alltag ist ganz auf ihre Art zu

00:04:58: leben, auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet.

00:05:02: Und trotzdem wenden sie sich uns zu.

00:05:06: Wenn wir ihnen mit echter Offenheit begegnen, mit

00:05:10: Interesse an ihrem Wesen, mit Wertschätzung für das,

00:05:15: was sie sind, dann öffnet sich etwas.

00:05:21: Das ist wirklich ein Geschenk.

00:05:25: Ein Geschenk der freien Zuwendung aus reiner Großzügigkeit.

00:05:35: Und dann geschieht wirklich etwas Wunderbares.

00:05:42: Jede Art trägt ihre eigene Medizin, möchte ich

00:05:47: sagen.

00:05:47: Ihre eigene Frequenz, ihre eigene Kraft, ihre ganz

00:05:52: eigenen Eigenheiten.

00:05:56: Und ich verwende das Wort Medizin hier so,

00:06:00: wie es in schamanischen Traditionen gemeint ist.

00:06:04: Die Gabe, die Signatur, die Heilkraft, die ein

00:06:09: Wesen in die Welt bringt.

00:06:13: Und ich möchte das an zwei Begegnungen zeigen,

00:06:15: die mich tief bewegt haben.

00:06:17: Zwei von ganz vielen, zwei Wesen, die nach

00:06:20: dem äußeren Maß so verschieden sind, wie zwei

00:06:24: Wesen nur sein können.

00:06:25: Und in ihrer Klarheit, in ihrer Signatur, beide

00:06:30: voller Liebe zu uns sind.

00:06:37: Vor einer Weile kam eine Wildbiene zu uns

00:06:42: in unserer Wild Wisdom Circle Community.

00:06:47: Sie ist hergeschwebt vor mein geistiges Auge, ganz

00:06:52: präsent, ganz klar.

00:06:56: Und was mich tief überrascht hat, war ihre

00:07:02: Liebe.

00:07:04: Diese Tiefe, diese Selbstverständlichkeit.

00:07:08: Es war für mich vollkommen neu, wie fürsorglich

00:07:10: sie auch sind, wie mütterlich und selbstlos.

00:07:15: Und dann geschah etwas, was mich auch bis

00:07:21: heute tief rührt.

00:07:23: Sie hat uns mitgenommen, diese Wildbiene, zu ihren

00:07:27: Verwandten, den Honigbienen.

00:07:30: Sie hat uns gezeigt, wie diese leben, eng

00:07:35: an eng, ganz aufs Arbeiten fixiert und mittendrin

00:07:40: voller Liebe, voller Fürsorglichkeit.

00:07:45: Und die Wildbiene sagte über die Honigbienen, sie

00:07:50: stehen im besonderen Dienst.

00:07:53: Zu ihnen solltet ihr am allerfreundlichsten sein.

00:07:58: Sie tun schwerste Arbeit.

00:08:01: Wir schenken ihnen unsere ganze Liebe und wir

00:08:04: möchten, dass ihr das auch tut.

00:08:08: Sie sind unsere Weggefährtinnen und Freundinnen.

00:08:15: Und die Wildbiene, die uns dort hingeführt hat,

00:08:17: zu den Honigbienen, sie hat mit keiner Silbe,

00:08:20: mit keiner Geste eine Anschuldigung ausgesprochen, in keinster

00:08:25: Weise.

00:08:26: Sie hat uns nur darum gebeten, den Honigbienen

00:08:31: unsere Liebe zufließen zu lassen, freundlich ihnen zu

00:08:36: begegnen, sie wertzuschätzen für das, was sie geben.

00:08:42: Wie groß ist das denn bitte?

00:08:46: Ich stand da, saß da, war tiefst bewegt

00:08:51: und berührt.

00:08:53: Und es hat meinen Blick auf die Bienen,

00:08:58: die ich sicherlich bis dahin auch geschätzt habe

00:09:01: als verwandte Wesen, nochmal völlig verändert.

00:09:05: Auch was ich konsumiere, was ich kaufe, was

00:09:11: ich achte und wie ich sie jetzt wahrnehme.

00:09:20: Das ist Wildtiermedizin, eine Begegnung, die alles verändern

00:09:25: kann.

00:09:32: Und dann eine ganz andere Begegnung.

00:09:34: Vor längerer Zeit kam eine Eisbärin zu uns

00:09:39: in der Wild Wisdom Circle Community.

00:09:45: Ich war überrascht, dass gerade eine Eisbärin kam,

00:09:53: denn die haben es selber so schwer mit

00:09:55: dem, was in ihrem Lebensraum geschieht.

00:09:59: Warum sollten sie jetzt ausgerechnet zu uns kommen

00:10:04: und für uns einen Beitrag haben?

00:10:14: Aber es war ihr Wunsch.

00:10:19: Sie kam aus freien Stücken, weil sie uns

00:10:22: etwas geben wollte.

00:10:24: Und sie nahm uns mit in ihr Reich.

00:10:28: Weiße Weite, knirschender Schnee unter den Füßen, der

00:10:32: Sternenhimmel, unendlich und leuchtend über ihr.

00:10:38: Und sie zeigte uns ihre zwei Kleinen, die

00:10:42: zum ersten Mal einen Menschen sahen.

00:10:45: Und sie sprach zu uns.

00:10:49: Wir haben unsere Weite, unser karges Land, das

00:10:55: uns vollkommen auf das Wesentliche reduziert.

00:10:59: Wir sind Meister der Präsenz und des bewussten

00:11:02: Seins.

00:11:04: Wir gehen jeden Schritt mit Bedacht.

00:11:08: Wir sind vollkommen in dem, was uns umgibt.

00:11:11: Große Ruhe, Stille, Verbundenheit.

00:11:15: Das sind unsere Geschenke, die wir gerne in

00:11:18: diesen Kreis einbringen.

00:11:23: Und dann kam noch etwas, was mich am

00:11:28: tiefsten berührt hat.

00:11:29: Sie sagte, wir unterscheiden nicht, welchen Körper ein

00:11:33: Wesen hat.

00:11:34: Es geht um die Bewusstheit.

00:11:36: Wir sprechen zu euch als gleich und gleich.

00:11:40: Wir sehen euch als spirituelle Wesen.

00:11:45: Wir sehen den Körper und wir schauen tiefer.

00:11:51: Wann immer ich heute an sie denke, sehe

00:11:55: ich sie in den Sternenhimmelblicken, geleitet von einem

00:11:58: Gefühl der Öffnung und Weitung und der totalen

00:12:06: Verbundenheit mit einem tiefen Blick aufs Wesentliche.

00:12:13: Das trage ich wirklich als Geschenk in mir.

00:12:21: Und ich möchte hier noch etwas benennen, das

00:12:24: mir wichtig ist.

00:12:26: Was ich dir hier erzähle, ist uralt.

00:12:30: Es gibt Völker auf dieser Erde, die haben

00:12:33: diese Verbindung durch alle Zeiten getragen, über Generationen

00:12:37: hinweg, über Jahrtausende.

00:12:39: Für indigene Völker weltweit war und ist es

00:12:44: selbstverständlich, mit allem Lebendigen in Verbindung zu leben,

00:12:48: in Einheit, in Eini, wie die südamerikanischen Germanen

00:12:55: sagen.

00:12:56: Die Tiere, die Bäume, Steine, die Elemente, alles

00:12:59: verwandte Wesen, Familie, Lehrer.

00:13:06: Wir in unserer Kultur sind aus dieser Verbindung

00:13:10: herausgefallen.

00:13:16: Aber, und so spüre ich es, wir sind

00:13:17: aufgerufen wieder einzutreten.

00:13:20: Und die Tiere kommen uns dabei zur Hilfe,

00:13:25: wenn wir sie lassen.

00:13:27: Und es dient unserem eigenen Wohl, unserer eigenen

00:13:32: Entwicklung und auch dem Wohl von allem Lebendigen

00:13:36: auf dieser Erde.

00:13:38: Denn wenn wir diese Verwandtschaft wieder spüren, verändert

00:13:41: sich unser Blick auf die Tiere, auf den

00:13:44: Wald, auf das Wasser, auf alles, was uns

00:13:47: umgibt.

00:13:50: Und mit diesem veränderten Blick verändert sich auch

00:13:54: unser Ton, unser Handeln, wie wir mit Tieren

00:13:58: umgehen, wie und was wir konsumieren, wie wir

00:14:04: etwas wählen, was wir unterstützen.

00:14:09: Wildtiere sind hier große Lehrer, weil sie uns

00:14:14: aus einer Freiheit heraus begegnen, die uns berührt.

00:14:19: Und weil sie uns etwas zeigen, was der

00:14:23: Alltag in unserer Welt oft überlagert.

00:14:27: Das Wesentliche.

00:14:30: Die Dinge, auf die es wirklich ankommt.

00:14:36: Und damit möchte ich nochmal zurück zu meiner

00:14:39: Buckelwale kommen.

00:14:41: Ich sage meine.

00:14:42: Ich weiß mit Gewissheit natürlich nicht, ob die

00:14:48: Buckelwale, die zu mir gesprochen hat, dann auch

00:14:51: die war, die wir begegnet haben.

00:14:53: Aber es fühlte sich für mich so an.

00:14:55: Also für mich war sie es.

00:14:58: Ich flog auf die Azoren mit ihren Worten

00:15:02: in mir.

00:15:04: Atme, du bist so weit wie der Ozean.

00:15:08: Und ich habe das wirklich in jeder Zelle

00:15:12: gespürt.

00:15:16: Ich habe das wirklich in jeder Zelle gespürt.

00:15:21: Es hat wie eine Ausdehnung mit mir gemacht.

00:15:31: Als wir dort vor Ort ankamen, sind wir

00:15:35: erstmal eingeweiht worden in die Regeln, die dort

00:15:38: gelten.

00:15:41: Der Umgang mit den Delfinen dort ist sehr

00:15:46: streng geregelt.

00:15:47: Zu den Walen darf man überhaupt nicht ins

00:15:50: Wasser.

00:15:51: Sie sollen völlig ungestört bleiben.

00:15:54: Zu den Delfinen darf man ins Wasser, in

00:15:57: kleinen Gruppen zu dritt.

00:16:01: Und das war wirklich unser Boot auf dem

00:16:11: Meer und weit und breit kein zweites zu

00:16:15: sehen.

00:16:15: Es war kein Massentourismus dort.

00:16:20: Sie haben nichts, sie tun es immer noch.

00:16:22: Sie sind sehr achtsam mit den Tieren und

00:16:26: mit allem, was sie dort umgibt.

00:16:29: Und damit möchte

00:18:19: ich zurück zu meiner Buckelwalen kehren.

00:18:26: Und damit komme ich zurück zu meiner Buckelwalen.

00:18:30: Ich flog auf die Azoren mit ihren Worten

00:18:32: in mir.

00:18:35: Atme, du bist so weit wie der Ozean.

00:18:40: Und ich spürte, dass in jeder Zelle, es

00:18:44: hat eine unglaubliche Ausdehnung mit mir gemacht.

00:18:51: Und wir kamen an und schon am ersten

00:18:53: Tag gingen wir raus aufs Meer.

00:18:57: Und auf dieser allerersten Ausfahrt, untypisch für die

00:19:00: Jahreszeit, tauchte sie auf, nach zehn Minuten Bootsfahrt,

00:19:04: eine Buckelwalen.

00:19:06: Und für mich war sie es.

00:19:08: Ich sage meine, ich weiß mit Gewissheit natürlich

00:19:10: nicht, ob sie es war, aber es fühlte

00:19:15: sich so an.

00:19:16: Für mich war sie es.

00:19:19: Sie kam auf unser Boot zu und umschwamm

00:19:22: uns und tauchte auch unter uns durch.

00:19:27: Und da saß ich, 700 Meter Ozean unter

00:19:30: mir, und spürte sie.

00:19:34: Durchs Boot hindurch, durchs Wasser hindurch, durch alles.

00:19:38: Diese unglaubliche Präsenz.

00:19:42: Und vor Ort ist der Umgang mit diesen

00:19:46: Tieren ganz streng geregelt.

00:19:48: Zu den Wallen darf man überhaupt nicht ins

00:19:50: Wasser gehen, das ist heilig.

00:19:52: Sie sollen vollkommen ungestört von Menschen dort sein

00:19:58: können.

00:19:59: Zu den Delfinen darf man in kleinen Gruppen

00:20:04: zu dritt ins Wasser.

00:20:07: Und das hat sich als schöner Rahmen erwiesen,

00:20:11: der die Tiere wirklich schützt.

00:20:14: Und als die Walin um uns herum war

00:20:20: und ich ihre Präsenz gespürt habe, hat sich

00:20:24: für mich ein völlig neuer Raum geöffnet.

00:20:28: Es war nicht mehr die Frage, ob ich

00:20:30: ins Wasser gehe, sondern wann ich endlich rein

00:20:33: darf.

00:20:33: Und das hat mich selber wirklich unglaublich überrascht.

00:20:37: Das hätte ich nie für möglich gehalten, dass

00:20:41: diese tiefe Angst einfach weg sein könnte.

00:20:45: Also finde ich heute noch, wenn ich darüber

00:20:48: nachdenke, äußerst erstaunlich.

00:20:52: Aber so war es.

00:20:54: Und ja, ich war im Wasser jeden Tag

00:20:58: bei den Delfinen.

00:20:59: Und es gab noch eine sehr besondere Begegnung

00:21:02: mit dem False Killer Whale, mit dem falschen

00:21:05: Killer Whale, den kleinen Schwertwallen.

00:21:07: Das sind wie Orcas, sind klein, aber ganz

00:21:10: schwarz.

00:21:11: Eine Gruppe von drei Tieren waren gerade auf

00:21:15: der Jagd.

00:21:15: Das war nicht so ganz die Absicht, aber

00:21:19: wir sind ihnen begegnet.

00:21:20: Es war sehr eindrücklich und sehr bewegend, ihre

00:21:28: Kraft zu sehen, sie zu spüren, ihre Präsenz,

00:21:32: ihre Konzentration beim Jagen.

00:21:36: Und ja, ich mittendrin.

00:21:39: Okay, ein Stück am Rande natürlich.

00:22:24: Sie hat mir eine Anleitung gegeben, den tiefen

00:22:29: Atem, mich auszudehnen, zu spüren.

00:22:32: Und damit habe ich wahrscheinlich diese Tür geöffnet,

00:22:40: sie wirklich spüren zu können und in die

00:22:45: Verbundenheit einzutauchen versus Angst.

00:22:48: Das ist Wildtiermedizin.

00:22:51: Das ist was wirklich möglich wird, wenn wir

00:22:55: uns ihnen zuenden.

00:23:08: Ich möchte den Wallen an dieser Stelle Raum

00:23:10: geben für eine Botschaft an dich, an uns.

00:23:43: Wir sehen euch, wir spüren euch und wir

00:23:50: sagen euch, ihr seid uns ähnlicher als ihr

00:23:56: denkt.

00:23:59: Tief in eurem Innersten, in eurem Kern ist

00:24:06: all das verankert, was auch wir sind.

00:24:12: Fangt an, euch zu erinnern und das wieder

00:24:21: für wahrzunehmen, wieder in Anspruch zu nehmen, wieder

00:24:25: die zu sein, die ihr wahrhaft seid.

00:24:30: Nicht die Rolle, die ihr spielt, nicht die

00:24:34: Aufgabe, die ihr erfüllt, nicht die To-dos,

00:24:38: die ihr ableistet, sondern die, die ihr

00:24:46: wirklich seid.

00:24:51: Das bedeutet nicht, dass ihr euer Leben, wie

00:24:55: ihr es kennt, aufgeben müsst, aber ihr tut,

00:25:00: was ihr tut.

00:25:02: Aus einer anderen Energie, aus einer anderen Bewusstheit

00:25:06: heraus, aus einer völlig neuen Kraft, aus

00:25:17: totaler Wahrheit und Klarheit werden all eure Worte

00:25:24: und Taten dem Wohl von allen Lebendigen dienen.

00:25:33: Wir halten die Weisheit und das Wissen des

00:25:42: ganzen Universums in uns, in unseren Körpern.

00:25:46: Es ist kein Zufall, dass wir mit unseren

00:25:50: grossen Körpern im Wasser, im Meer leben.

00:25:55: Es dient uns, dadurch können wir das, was

00:26:01: wir verkörpern, was wir in unseren Körpern tragen,

00:26:06: ganz weit ausdehnen, zu euch fließen lassen.

00:26:14: Kommt zu uns und reiht euch wieder ein

00:26:23: in die Bewusstheit, in die Klarheit, in die

00:26:30: Wahrheit, die im Kern allen Lebendigen zu Hause

00:26:37: ist.

00:27:00: Ist es nicht äusserst erstaunlich und kostbar, dass

00:27:06: diese Wesen zu uns kommen, um uns an

00:27:11: etwas in uns selbst zu erinnern, etwas, was

00:27:17: wir längst in uns tragen und vielleicht vergessen

00:27:19: haben?

00:27:28: Jede Wildtierbegegnung, in die wir uns wirklich hineinbegeben,

00:27:35: weitet unseren Horizont, unsere Wahrnehmung, unser Bewusstsein.

00:27:39: Und mit jeder Begegnung erinnern wir uns ein

00:27:42: bisschen mehr an das, was wir längst wissen,

00:27:45: was wir verwandt sind, was wir zusammengehören, das

00:27:49: alles Lebendige einander trägt.

00:27:59: In der nächsten Folge, in Teil 4 meiner

00:28:02: Sommerserie verlassen wir das Tierreich für einen Moment.

00:28:08: Es geht um die Bäume und Pflanzen, auch

00:28:10: sie kommunizieren jede Art auf ihre eigene Weise,

00:28:14: langsamer vielleicht als die Tiere, geduldiger vielleicht, oft

00:28:20: im ganz Alltäglichen.

00:28:22: Und sie haben uns auch viel zu geben.

00:28:28: Und bis dahin, nimm dir gern diese Woche

00:28:31: einen Moment, setz dich vor eine Blume, einen

00:28:36: Baum, beobachte ein Wildtier und schau es wirklich

00:28:41: an.

00:28:42: Vielleicht spürst du schon hier eine Art Zuwendung,

00:28:48: die du so vielleicht nicht erwartest oder auch

00:28:52: noch nicht erfahren hast.

00:28:57: Alles Liebe.

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