Episode #032: Meine Hündin hat mir gezeigt, wer ich wirklich bin

Shownotes

In dieser Folge hörst du:

  • Stefanies Weg von einer ausweglos erscheinenden Situation zum ersten Kontakt auf Seelenebene mit ihrer Hündin Eni
  • Enis eigene Worte an Stefanie und an alle, die zuhören
  • Wie die Verbindung von der Hündin aus weiterwandert: zum Kind, zur Nahrung, zu den Bäumen, zu ihr selbst
  • Warum Feinfühligkeit der Schlüssel zu dieser Sprache ist
  • Was die Ethik der Tiere für mich so besonders macht

Die Reihe Wohin dieser Weg führt: Teil 1/3 — Episode #031: Popcorn und Orion Teil 2/3 — Episode #032: Stefanie und Eni Teil 3/3 — Episode #033: Meike

Mehr von mir: Website und Podcast: https://karinschwarzer.com/podcast Instagram: @karinschwarzer_tiereverstehen Kontakt: info@karinschwarzer.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Universelle Sprache, der Podcast mit Karin Schwarzer.

00:00:04: Ein Raum in dem Tiere, Natur und Spirit

00:00:07: sprechen dürfen und wir Menschen wieder lernen zuzuhören.

00:00:16: Heute geht, wohin dieser Weg führt, weiter mit

00:00:21: Teil 2 von 3.

00:00:23: In der letzten Folge habe ich dir meinen

00:00:25: eigenen Weg erzählt, Popcorn Orion und wohin mich

00:00:29: dieses Pferd geführt hat.

00:00:32: Heute kommt eine Frau zu Wort, die diesen

00:00:36: Weg auch gegangen ist, Stefanie und ihre Hündin

00:00:40: Eni spricht, auch in dieser Folge.

00:00:47: Stefanie war vorbereitet, so gründlich wie man nur

00:00:51: vorbereitet sein kann, ein Stapel Bücher, das halbe

00:00:55: Internet durchforstet, Hundeschulen verglichen, Videos von Hundetrainern

00:01:02: angeschaut, lange bevor ihre Hündin überhaupt eingezogen ist

00:01:08: und sie war bereit und dann kam Eni.

00:01:13: Von diesem Moment an schien alles Gelernte ins

00:01:19: Leere zu laufen.

00:01:21: Stefanie lag nachts wach mit Herzrasen.

00:01:25: Jede Bewegung von Eni las sie als Ankündigung

00:01:30: von Aggression, während ihr jede Hundetrainerin sagte, die

00:01:36: spielt doch.

00:01:38: Nach drei Wochen sass sie weinend vor ihrem

00:01:41: Mann und sprach den Satz aus, der bis

00:01:43: heute schwerfällt.

00:01:46: Ich möchte, dass dieser Hund wieder geht.

00:01:51: Und ihr Mann sagte, sie bleibt, wir kriegen

00:01:54: das hin.

00:01:58: Und dann kam ein Jahr, in dem Stefanie

00:02:01: das Gefühl hatte, dass sie immer härter wurde,

00:02:04: immer strenger, immer konsequenter mit Eni und auch

00:02:08: mit sich selber.

00:02:10: Bis sie bei einer ihrer vielen Recherchen über

00:02:14: Tierkommunikation gestolpert ist und gespürt hat, hier liegt

00:02:19: der Schlüssel.

00:02:20: Und sie hat gegoogelt, verglichen und dann hat

00:02:26: ihr Gefühl entschieden, dass sie zu mir kommt.

00:02:30: Und so saß sie in einem Kuss bei

00:02:32: mir.

00:02:34: Was daraus geworden ist, hörst du jetzt von

00:02:36: ihr selbst.

00:02:37: Dieses Gespräch habe ich mit Stefanie 2023 geführt.

00:02:44: Und während wir gesprochen haben, hat sich Eni

00:02:48: eingeschaltet.

00:02:49: Sie hat gebrummt, sie war ganz präsent plötzlich

00:02:52: und sie hatte etwas zu sagen.

00:02:55: Das war total ungeplant.

00:02:58: Eni spricht in dieser Folge zu Stefanie und

00:03:03: sie spricht auch zu dir.

00:03:07: Und eines vielleicht noch, Eni ist inzwischen in

00:03:11: der geistigen Welt.

00:03:13: Sie schaut heute aus einer anderen Dimension.

00:03:16: Auf uns, auf Stefanie, begleitet sie von dort

00:03:19: aus weiter.

00:03:23: Hallo Stefanie.

00:03:26: Hallo.

00:03:27: Schön, dass wir uns heute hier sehen.

00:03:31: Du hast ja bei mir schon verschiedene Kurse

00:03:34: gemacht in Tierkommunikation und mich interessiert ganz brennend.

00:03:43: Wie kam das eigentlich?

00:03:44: Wie bist du auf die Idee gekommen, dich

00:03:46: dem Thema zu öffnen?

00:03:50: Und wie hast du mich gefunden?

00:03:54: Wie ging es dir so?

00:03:57: Was ist da so passiert in dem Kurs?

00:04:00: Es waren ja mehrere.

00:04:04: An was erinnerst du dich ganz markant?

00:04:10: Ja, wie das glaube ich ganz oft so

00:04:13: ist im Leben, hat mich eine Krise zu

00:04:15: dir geführt.

00:04:19: Ihr hattet einen ganz langen, ganz intensiven Wunsch

00:04:23: nach wieder einem Hund, nachdem ihr ausgezogen war.

00:04:26: Und als es dann endlich wieder ging mit

00:04:28: Garten und Wohnung ebenerdig und so, dann war

00:04:32: klar, jetzt will ich einen Hund.

00:04:34: Und ich war wahrscheinlich die bestvorbereitetste Hundehalterin aller

00:04:40: Zeiten.

00:04:41: Wir haben Stapelbücher gelesen, wir haben das Internet

00:04:43: durchforstet, ihr habt vorher schon nach Hundeschulen geschaut,

00:04:47: ihr habt mir YouTube-Videos angeschaut von Hundetrainern

00:04:50: und war quasi sowas von bereit.

00:04:56: Und dann kam sie, die Eni.

00:05:00: Und all dieses Wissen, das sie so in

00:05:05: meinem Kopf hatte, war plötzlich für mich, es

00:05:09: war nichts mehr wert im Sinne von, ich

00:05:11: konnte alles nicht anwenden.

00:05:14: Es ging nicht nach Lehrbuch.

00:05:17: Ich war völlig out of order.

00:05:19: Also es war dann halt auch nicht welten.

00:05:21: Ich habe die Nächte nicht mehr geschlafen, aber

00:05:24: tatsächlich mehr wegen Panik und Herzrasen, als wegen,

00:05:27: die muss raus zum Pipi.

00:05:31: Ich hatte plötzlich totale Angst, dass ich diese

00:05:35: Hundeerziehung nicht hinkriege.

00:05:40: Jedes Zeichen von ihr habe ich gedeutet, als,

00:05:42: oh Gott, ich glaube, das ist jetzt das

00:05:44: Zeichen für, die wird aggressiv.

00:05:49: Es war richtig schlimm währenddessen.

00:05:54: Es ging so weit, und das ist wirklich

00:05:57: schwer für mich auszusprechen, dass ich wirklich an

00:05:59: dem Punkt war, wo ich gesagt habe, ich

00:06:02: bin so in Panik, ich bin so in

00:06:04: der Krise.

00:06:06: Ich fühle mich so schlecht mit all dieser

00:06:10: Situation, dass ich sie eigentlich gern wieder zurückgeben

00:06:14: würde.

00:06:17: Und habe mich irgendwann meinem Mann anvertraut, der

00:06:21: übrigens ja keinen Hund wollte.

00:06:23: Und ich gesagt habe, ich mache das mit

00:06:24: Links.

00:06:25: Das hat überhaupt mit dir nichts zu tun,

00:06:27: ich mache das mit dem Hund.

00:06:29: Und irgendwann war ich nach, ich weiß nicht,

00:06:31: drei Wochen oder so, am Ende, dass ich

00:06:32: gesagt habe, unter Tränen, ich glaube, ich will,

00:06:37: dass der Hund wieder weg ist.

00:06:40: Und das war der Moment, wo er gesagt

00:06:41: hat, nee, das will er jetzt nicht mehr.

00:06:46: Sie bleibt, und wir kriegen das irgendwie hin.

00:06:49: Und er sieht gar nicht, wo mein Problem

00:06:51: ist, weil das ist doch ein süßer Hund.

00:06:54: Und dann ging das los, dass ich alles

00:06:58: Mögliche ausprobiert habe an Welpenschule, Hundeschule, Onlinetrainings,

00:07:05: nochmal Bücher gelesen, mich mit anderen Hundehaltern unterhalten.

00:07:10: Und habe gemerkt, ich bin da durch diese

00:07:15: Angst, die ich in mir hatte, dass ich

00:07:17: das nicht hinkriege und dass die wahrscheinlich total

00:07:18: aggressiv wird, bin ich in so was Hartes,

00:07:24: Strenges gefallen.

00:07:25: Und die hat jetzt zum Funktionieren und die

00:07:27: muss jetzt tun, was ich sage.

00:07:29: Und das ging eine ganze Weile so, also

00:07:36: bestimmt über Monate ging das so.

00:07:39: Wahrscheinlich war es sogar ein knappes Jahr.

00:07:42: Und irgendwann in all meinen Recherchen und meinen,

00:07:46: und gibt es nicht nur YouTube-Videos, gibt

00:07:48: es nicht noch irgendwie einen Tipp und so,

00:07:52: bin ich mal auf jemanden gestoßen, der von

00:07:54: Tierkommunikation berichtet hat.

00:07:58: Und das hat mich so fasziniert, dass ich

00:07:59: dann auf die Suche gegangen bin nach, okay,

00:08:03: wo gibt es das in meiner Nähe.

00:08:05: Das hat sich angefühlt wie, da könnte der

00:08:09: Schlüssel liegen.

00:08:11: Und habe dann recherchiert und dann ganz simpel

00:08:16: über Google und Tierkommunikation habe ich dich dann

00:08:19: gefunden.

00:08:21: Oder beziehungsweise nicht nur dich, sondern halt so

00:08:23: etliche Tierkommunikatoren.

00:08:26: Und das war dann einfach Gefühlsentscheidung.

00:08:31: So dieses, ja, zu dir zieht es mich

00:08:33: am meisten hin und ich buche da den

00:08:35: nächsten Kurs, den es gibt.

00:08:36: Ja, genau.

00:08:49: Also ich könnte jetzt, merke ich, so einfach

00:08:52: weitererzählen, was dann so alles passiert ist.

00:08:54: Aber wenn du eine konkrete Frage hast, dann

00:08:58: stoppen wir.

00:09:00: Vielleicht, was war dann deine Intention?

00:09:02: Also mit welcher Absicht bist du in den

00:09:05: Kurs gekommen tatsächlich?

00:09:06: Erinnerst du dich daran?

00:09:17: Ich wollte so gerne die Eni verstehen.

00:09:22: Ich habe das Gefühl gehabt, ich habe jetzt

00:09:25: hunderttausend Tipps, tausend Sachen im Kopf und diese

00:09:28: Stapel an Büchern und Videos.

00:09:30: Und das ist alles Input von außen, der

00:09:32: mir sagt, mach so, dann funktioniert es.

00:09:36: Und vielleicht, um das nochmal deutlich zu sagen,

00:09:41: die Eni, die hat nie irgendwelche komischen Verhaltensweisen

00:09:44: gehabt.

00:09:45: Also alle Hundetrainer haben mir immer gesagt, entspann

00:09:47: dich doch mal, das ist nicht aggressiv, die

00:09:48: spielt.

00:09:49: Und ich war immer so, nein, ich glaube

00:09:52: nicht, ich glaube, das ist aggressiv.

00:09:55: Und an der Tierkommunikation hat mich dann, also

00:10:00: das, was ich bis dahin drüber verstanden hatte,

00:10:02: hat mich so fasziniert, dieses, ja genau, ich

00:10:05: würde so gerne verstehen, was ist denn ihr

00:10:07: Blickwinkel?

00:10:08: Wie geht es ihr denn?

00:10:09: Was braucht sie?

00:10:11: Und nicht, was sagt jemand Drittes über, generell

00:10:14: über Hunde, der weder mich kennt, noch sie

00:10:16: kennt oder vielleicht uns beide erkennt, aber einfach

00:10:20: was gelernt hat und uns dann überstützt, sondern

00:10:22: was, was würde sie mir denn sagen, wenn

00:10:25: ich sie fragen könnte?

00:10:30: Und wie war das dann, als es das

00:10:32: erste Mal passiert ist, als du sie gefragt

00:10:35: hast?

00:10:39: Ja, sehr, sehr berührend.

00:10:47: Und das hat ganz schnell meinen kompletten Blickwinkel

00:10:52: auf sie, also generell meine Weltsicht, aber auch

00:10:56: so mein Blick auf sie verändert.

00:10:58: Und ich habe im Nachhinein dann, nachdem ich

00:11:01: das erlebt habe, hat mir das auch unglaublich

00:11:05: leidgetan, durch welche Erziehungsmethoden ich sie so geschleift

00:11:10: habe, die sie alle irgendwie brav mitgemacht hat

00:11:13: und die alle irgendwie, ja, die sie echt

00:11:17: so mitgemacht hat.

00:11:20: Und ich gemerkt habe, ich habe bei all

00:11:22: diesen Methoden total ihr Wesen übersehen und ihre

00:11:28: Seele überhaupt nicht gesehen.

00:11:33: Und ja, und so einen wirklich, so einen

00:11:37: echten Kontakt zu ihr, das war sehr berührend.

00:11:41: Und ja, wie gesagt, so dieser Rückblick dann

00:11:49: auf, was ich mit ihr schon alles gemacht

00:11:51: hatte bis dahin.

00:11:55: Ja, wo ich dachte habe, das, spannenderweise, ja,

00:11:59: das, wie wir mit uns selber umgehen, wenn

00:12:00: wir oft nicht funktionieren bis dahin.

00:12:03: Also dann wird man halt noch konsequenter und

00:12:05: dann macht man halt noch mehr Druck und

00:12:06: dann nimmt man sich noch mal was vor

00:12:08: und so.

00:12:08: Und so habe ich es mit ihr auch

00:12:09: gemacht bis dahin.

00:12:10: Und ja, dann war dieser ganz andere Zugang.

00:12:21: Und kann man das noch greifen, was hat

00:12:24: sich dadurch verändert für dich?

00:12:26: Wie geht es dir dadurch jetzt oder euch

00:12:30: auch zusammen?

00:12:38: Ich weiß nicht, ob man das gerade gehört

00:12:40: hat, die Ini hat gerade im Hintergrund gebrummt

00:12:42: jetzt bei der Frage.

00:12:49: Genau, sie ist präsent, sie hat gehört.

00:12:53: Ich dachte, ja, die sagt was.

00:12:56: Was sagt sie denn, Ini, darf ich dich

00:12:57: übersetzen?

00:12:58: Sie sagt klar, jetzt weiß sie endlich, wer

00:13:01: ich wirklich bin.

00:13:03: Sie sagt auch, wenn es Herausforderungen gibt auf

00:13:07: der Körperebene, ist das immer da und trägt

00:13:13: auch alles, was geschieht.

00:13:16: Sie sagt, es ist nicht mehr so gewichtig,

00:13:20: was auf der Körperebene ist, weil unser inneres

00:13:24: Band dadurch sehr, sehr stark geworden ist.

00:13:27: Dadurch, dass du mich siehst, ist unsere Verbindung

00:13:31: auf einer neuen Ebene, auf Seelebene, geschlossen worden.

00:13:38: Sie sagt, vieles erübrigt sich dadurch.

00:13:42: Ihr würdet vielleicht sagen, wir verstehen uns meistens

00:13:45: blind.

00:13:49: Ist das so?

00:13:51: Erlebst du das?

00:13:54: Ja, man sieht es wahrscheinlich, wenn so ein

00:14:02: Kontakt entsteht, wie du ihn jetzt mit ihr

00:14:04: hattest, dann bin ich sofort total berührt.

00:14:11: Das ist ein komplett anderes Zusammensein.

00:14:22: Es ist eine Seelenverbindung.

00:14:28: Und ich sehe sie auch, wo du erzählt

00:14:31: hast mit den Erziehungsmethoden, die du ausprobiert hast

00:14:38: mit ihr.

00:14:39: Da steht sie in totaler Gelassenheit und denkt

00:14:45: sich, solltest du je irgendwelche Schuldgefühle gehabt haben,

00:14:50: ich glaube, die kannst du ganz beruhigt hinten

00:14:55: runterfallen lassen.

00:14:57: Wo du das gesagt hast, habe ich sie

00:14:59: so gesehen wie eine liebevoll, geduldige, weise Lehrerin,

00:15:07: ohne es zu bewerten.

00:15:14: Das hat sie weder gut noch schlecht gefunden.

00:15:16: Das war sehr, sehr beobachtend auf, was du

00:15:24: tust.

00:15:26: Ich finde das sehr, sehr spannend.

00:15:31: Genauso erlebe ich das, dass sie wahnsinnig geduldig,

00:15:35: wie so mein Weg mit mir einfach geht.

00:15:38: Und das, was ich mit ihr damals gemacht

00:15:40: habe, ist ja eigentlich nur der Spiegel, wie

00:15:42: ich es damals auch mit mir gemacht habe.

00:15:46: Irgendwo läuft das nicht rund im Leben.

00:15:47: Und dann, wie ich vorher gesagt habe, dann

00:15:49: wird man halt noch disziplinierter und noch mal

00:15:51: mehr Härte.

00:15:54: Ab morgen klappt es jetzt aber so.

00:15:56: Und so habe ich es mit ihr dann

00:15:57: auch gemacht.

00:16:00: Und sie brummt so wieder.

00:16:06: Und ich habe wirklich das Gefühl, sie ist

00:16:08: ganz geduldig und mich liebevoll begleitend diesen Weg

00:16:15: mit mir gegangen, in der Zeit, die ich

00:16:16: gebraucht habe.

00:16:31: Eny, gibt es von dir etwas?

00:16:34: Also vielleicht zur Erklärung.

00:16:35: Ich kenne natürlich Eny, weil Stefanie bei mir

00:16:37: in verschiedenen Kursen war und wir auch schon

00:16:40: Gespräche mit ihr hatten.

00:16:43: Und Eny ist ein, was ist sie, ein

00:16:45: deutscher Schäfer?

00:16:47: Schäfer-Kolli-Mix.

00:16:48: Schäfer-Kolli-Mix, genau.

00:16:50: Ich dachte, irgendwas ist falsch an dem, was

00:16:51: ich sage.

00:16:52: Schäfer-Kolli-Mix, mit Sinn?

00:16:55: Wie alt jetzt?

00:16:56: Neun.

00:16:57: Neun, tatsächlich, ja.

00:17:01: Eny, gibt es noch irgendwas, was du wichtig

00:17:05: findest oder was du da noch sagen magst

00:17:08: zum Thema Mensch-Tier-Kommunikation, Verbindung oder was

00:17:16: auch immer?

00:17:17: Gibt es da irgendwas?

00:17:21: Sie sagt, eigentlich ist es ganz einfach.

00:17:25: Euer Herz, eure Seele weiß immer, wie das

00:17:30: geht.

00:17:31: Euch kommt gelegentlich oder auch öfters einfach nur

00:17:36: euer Verstand in die Quere.

00:17:39: Sie sagt, wenn ihr Fragen habt, Anliegen, wenn

00:17:43: ihr etwas nicht versteht, schließt eure Augen, fühlt

00:17:50: eure Füße auf dem Boden und atmet durch

00:17:54: euer Herz.

00:17:56: Kommt wieder in euer Herz und fühlt.

00:18:01: Und sie sagt, und zwar alles, was da

00:18:03: da ist.

00:18:04: Wenn da Angst ist, Unsicherheit, Ungeduld, was auch

00:18:08: immer, Ärger, Frust, fühle es.

00:18:17: Fühle es, bis du in eine Art Leere

00:18:23: kommst, in einen leeren Raum.

00:18:27: Und da sind dann wir, die Tiere.

00:18:31: Wir warten hier auf euch.

00:18:34: Wir sehnen uns nach dieser Verbindung in jedem

00:18:38: Moment.

00:18:40: Wir sind da.

00:18:41: Ihr entscheidet, wann ihr euch dafür öffnet.

00:18:44: Sie sagt, ich bin da.

00:18:52: Und sie sagt, wenn wir uns auf dieser

00:18:56: Seelebene treffen, dann ist nichts wie vorher.

00:19:02: Auch wenn es Schwierigkeiten gibt.

00:19:04: Sie sagt, das ist ein Band, das ist

00:19:06: stärker als jede Schwierigkeit sein könnte.

00:19:12: Und auch wenn es hier Schütterungen gibt, komm

00:19:15: immer wieder dahin zurück.

00:19:17: Hier wirst du deinen, unseren gemeinsamen Weg finden,

00:19:22: Schritt für Schritt.

00:19:29: Sie sagt zu dir, Stefanie, ich liebe dich

00:19:31: und ich begleite dich bei jedem Schritt, bei

00:19:33: jedem Gedanken, bei jedem Atemzug.

00:19:36: Das ist meine Aufgabe.

00:19:39: Deshalb bin ich zu dir gekommen.

00:19:42: Damit du immer bewusster wirst.

00:19:49: Immer mehr sehen, hören, spüren kannst, was dich

00:19:53: umgibt.

00:19:55: Sie sagt, ich bin sozusagen da, um Begrenzungen

00:20:02: hinter dir zu lassen.

00:20:05: Und dir diese große Sicht auf alles, was

00:20:11: existiert, dich dabei zu unterstützen, dass du das

00:20:16: für dich wieder findest.

00:20:18: Und sie sagt, auch das ist überhaupt nichts

00:20:20: Kompliziertes, sondern das bist eigentlich auch du.

00:20:28: Du bist das schon.

00:20:31: Du entdeckst es durch und vielleicht mit meiner

00:20:36: Hilfe wieder für dich.

00:20:40: Also eigentlich sagt sie, entdeckst du, findest du

00:20:44: wieder dich selber.

00:20:51: Sie sagt, das ist meine Aufgabe, mein Geschenk.

00:20:58: Ich sehe dich und helfe dir dadurch, dass

00:21:02: du dich wieder sehen kannst.

00:21:05: Dein Ganzes, dein wahres Selbst.

00:21:12: Und sie sagt, es ist auch ein Geschenk

00:21:16: für mich, wenn du deinen Weg und deine

00:21:18: Schritte gehst.

00:21:22: Denn auch ich wachse und entwickle mich dadurch

00:21:27: weiter.

00:21:30: Sie sagt, wenn das geschieht, dann ist es

00:21:36: einfach nur noch schön.

00:21:42: Und sie sagt, du kennst das bereits, du

00:21:44: kennst diesen Moment und sie werden immer mehr.

00:21:47: Und sie sagt, und dafür danke ich dir.

00:21:50: Jetzt kommt so eine Neigung.

00:22:05: Die Eni hat vorhin schon zugehört.

00:22:08: Ich wollte mit dir eigentlich, wir wollten etwas

00:22:16: ausprobieren, schauen.

00:22:20: Was würde Stephanies Hündin sagen zum Thema Lebensaufgabe?

00:22:28: Hat sie jetzt ein bisschen schon was durchblicken

00:22:30: lassen?

00:22:31: Sie sagt, der Rest ist privat.

00:22:34: Also ich habe gerade gedacht, genau, ein bisschen.

00:22:37: Sie hat es angeschnitten, aber nicht alles.

00:22:41: Ich staune so, die sind so fein in

00:22:46: ihrer Wahrnehmung und wissen ganz genau, dass wir

00:22:50: jetzt in einem Interview sind, was das ist,

00:22:53: was mit Öffentlichkeit geteilt wird.

00:22:57: Und sie spricht so ethisch, dass es einfach

00:23:04: fließen darf.

00:23:04: Dass es einfach für alle gut ist.

00:23:08: Sie hat jetzt nichts gesagt, wo du das

00:23:11: Gefühl hast, das darf niemand wissen.

00:23:13: Nein.

00:23:14: Genau.

00:23:15: Und dennoch hat sie dich sehr persönlich angesprochen.

00:23:19: Die anderen Dinge, die kommen dann noch.

00:23:22: Und wir haben mit ihr nicht darüber gesprochen.

00:23:25: Es war keine reihe Idee, dass wir hier

00:23:29: die Eni fragen.

00:23:31: Aber als Stephanie gesagt hat, sie hat jetzt

00:23:34: hier so geprumpt, war sie plötzlich einfach für

00:23:37: mich sehr präsent, telepathisch.

00:23:41: Und wie soll ich sagen, wenn man dieses

00:23:47: Anklopfen oder diesen Ruf hört, als ein Tier

00:23:50: sprechen möchte, dann ist es natürlich sehr, sehr,

00:23:55: ja, also das Wichtigste, was es dann zu

00:23:58: tun gilt, da zuzuhören.

00:24:00: Ja, Eni.

00:24:07: Was fällt uns jetzt noch ein?

00:24:11: Also was mich ja immer brennend interessiert ist,

00:24:16: was, wenn du jetzt zurückschaust, ich weiß gar

00:24:20: nicht mehr in welchem Jahr dein erster Kurs

00:24:21: war, und heute so, was hat sich verändert

00:24:25: in deinem Leben?

00:24:27: Also in der Verbindung, das hat sie ja

00:24:29: jetzt gesagt, was sich für mich geändert hat.

00:24:33: Aber was hat sich so, also was deine

00:24:37: Hündin betrifft, aber vielleicht auch größer, was hat

00:24:42: sich verändert?

00:24:44: Oder hat sich was in dir verändert?

00:24:48: Da muss ich echt schon lachen, weil ich

00:24:52: glaube, das geht gar nicht anders.

00:24:54: Ich könnte es in einem Satz sagen, es

00:24:56: hat sich alles verändert.

00:24:58: Und ich könnte, glaube ich, ganz lang drüber

00:25:00: sprechen, weil es, erst war es so wie,

00:25:06: es haben sich so einzelne Bereiche in meinem

00:25:08: Leben verändert.

00:25:09: Und je länger das geht, umso mehr habe

00:25:12: ich das Gefühl, inzwischen hat sich mein ganzes

00:25:15: Leben dadurch verändert.

00:25:17: Also das fängt damit an, dass ich immer,

00:25:24: vor allem als Jugendliche, so sehr das Gefühl

00:25:26: hatte, ich bin so falsch, also irgendwas ist

00:25:31: da völlig schiefgelaufen, ich bin eine totale Fehlkonstruktion

00:25:33: in dieser Welt, zu dieser Zeit, in dieser

00:25:35: Gesellschaft.

00:25:37: Und ich muss, entweder bin ich adoptiert worden,

00:25:40: oder ich hätte irgendwie viel früher in einem

00:25:44: Indianerstamm geboren werden sollen, aber irgendwas läuft hier

00:25:48: völlig schief.

00:25:49: Ich bin so sensibel, und ich weiß nur,

00:25:55: dass ich als Jugendliche hatte dann so ein

00:25:57: Bild von, ich würde gern so sein wie

00:25:59: Lara Croft von Tomb Raider, wenn dir das

00:26:02: was sagt.

00:26:03: Also so musselbepackt, und mir macht überhaupt nichts

00:26:07: was aus, und alles prallt an mir ab,

00:26:11: und ich bin hart und stark, also so

00:26:16: das genaue Gegenteil von mir.

00:26:18: Und ich habe dann, glaube ich, tatsächlich zum

00:26:25: ersten Mal über die Tierkommunikation gemerkt, wow, das

00:26:28: ist ja nicht nur ein Nachteil, wenn man

00:26:29: irgendwie sensibel ist und viel fühlt, das macht

00:26:34: es dann total leicht, und das ist ein

00:26:36: Schlüssel.

00:26:41: Bis hin zu jetzt, wo ich mich überhaupt

00:26:44: nicht mehr falsch fühle, bis hin zu uns,

00:26:45: wo ich das Gefühl habe, nein, das ist

00:26:46: genau richtig so.

00:26:50: Genau jetzt, genau hier, das hat einen guten

00:26:54: Sinn.

00:26:58: Ich war ja gerade auch bei dir im

00:27:00: Kurs, als ich schwanger war, und ein Kurswochenende

00:27:09: war dann ja mal so das Thema, sich

00:27:10: eben auch mit Menschen zu verbinden, die entweder

00:27:16: nicht mehr im Körper sind, oder mit denen

00:27:17: man aus irgendwelchen Gründen nicht sprechen kann, weil

00:27:20: im Koma oder so, und bei mir war

00:27:21: klar, ich verbinde mich da mit meinem Baby

00:27:25: im Bauch, und das war so eine berührende

00:27:29: Erfahrung, und hat nochmal so eine Welt für

00:27:32: mich eröffnet, wo die Art bis heute sich

00:27:39: immer mehr ausbreitet, wo ich auch heute noch,

00:27:44: wenn ich das Gefühl habe, irgendwas verstehe ich

00:27:46: gerade nicht ganz bei meinem Sohn, mich mit

00:27:51: ihm auf Seelenebene verbinde, und nochmal schaue, kann

00:27:54: ich da Dinge nochmal anders verstehen, kann ich

00:27:56: nochmal einen anderen Blickwinkel da kriegen, oder mein

00:28:04: Hassthema kochen, also ich koche oder habe bis

00:28:11: heute vor kurzem wieder gern noch gut gekocht,

00:28:13: und wir hatten bei dir im Kurs mal

00:28:16: so eine Einheit, wo wir, ich weiß gar

00:28:20: nicht, real oder zumindest drüber gesprochen haben, so

00:28:23: durch den Supermarkt zu gehen und die Dinge

00:28:24: wirklich anzufassen, die Gurke und den Apfel, und

00:28:27: zu spüren, ja erstens, was brauche ich gerade,

00:28:32: und auch was spüre ich von diesem Lebensmittel,

00:28:37: und ich mache das inzwischen, nicht immer, aber

00:28:41: wenn ich die Zeit dafür habe, dass ich

00:28:42: mir eine Kerze anzünde beim Kochen, und wirklich

00:28:44: nicht einfach zack raus aus dem Kühlschrank und

00:28:46: los schnipple, sondern wirklich dieses Lebensmittel in der

00:28:49: Hand halte und spüre, und da habe ich

00:28:56: dann sofort eine Verbindung, und das ist so,

00:29:00: da habe ich eine totale Dankbarkeit dann dafür,

00:29:03: und kann spüren, was dieses Lebensmittel mir gerade

00:29:06: gibt, und das ist einfach so anders, wie,

00:29:10: ich reiße irgendwas auf, schmeiße es in die

00:29:11: Pfanne, und es ist dann völlig unbewusst.

00:29:21: Was ich erst kürzlich entdeckt habe, ist, dass

00:29:32: die Verbindung zu mir selber immer mehr geworden

00:29:35: ist, und immer stärker geworden ist, weil ich

00:29:37: irgendwann entdeckt habe, ich kann mich mit allem

00:29:38: verbinden, und das ist nicht beschränkt auf Tiere,

00:29:42: oder auf Lebensmittel, oder auf mein Kind, sondern

00:29:45: ich kann mich mit allem verbinden, und natürlich

00:29:48: auch mit mir, aber die Idee hatte ich

00:29:50: lange nicht, komischerweise, oder auch, wenn ich irgendwo

00:29:57: einen Schmerz habe, mich genau mit diesem Körperteil

00:30:00: zu verbinden, und habe eben kürzlich dann entdeckt,

00:30:08: je mehr ich das schaffe, je mehr ich

00:30:09: das schaffe, dass sie mir den Raum nehmen,

00:30:11: trotz Job und Kind und Haushalt und Hund

00:30:14: und so, mich erstmal mit mir zu verbinden,

00:30:20: und meinen Tank aufzufüllen, und mich im Wald

00:30:25: mit der Natur zu verbinden, dass ich dann

00:30:29: zurückkomme in meine Familie, und so anders mit

00:30:35: meinem Sohn sein kann, dass der ganze Stress

00:30:38: weggeht, dass ich ganz automatisch, ohne dass das

00:30:44: gewollt ist, in eine Achtsamkeit komme, in eine

00:30:47: Ruhe, in eine Langsamkeit, die mich aber nicht

00:30:54: ineffektiv macht, sondern in etwas sehr Präsentes, Achtsames,

00:31:00: und ich so sehr dieses Wunder in diesem

00:31:05: Kind sehen kann, und das Gefühl habe, ich

00:31:10: will kein Kind mehr, ich will keine Sekunde

00:31:11: mit ihm verpassen, wo ich vorher oft durch

00:31:15: den Alltag geketzt bin, und irgendwann echt gemerkt

00:31:19: habe, ich bin schon lange über meiner Grenze,

00:31:21: und bitte schlaf jetzt endlich, weil ich kann

00:31:24: jetzt nicht mehr, und diesen Unterschied zu spüren,

00:31:28: ist gerade so gewaltig für mich, und fühlt

00:31:31: sich echt an wie ein neues Leben im

00:31:39: alten Leben.

00:31:41: Es ist echt so schön.

00:31:46: Wow.

00:31:57: Ja, so geht es mir tatsächlich auch immer,

00:32:00: wenn ich dahin spüre.

00:32:02: Es ist gar nicht mehr vorstellbar, dass es

00:32:04: das nicht mehr gibt, diese neue alte Welt.

00:32:14: Es ist ja perfekt, ich bin gleich aber

00:32:17: ein bisschen näher, so nehme ich mir ein

00:32:19: bisschen mehr.

00:32:26: Ja, ich freue mich mega über alles, was

00:32:32: ich von dir höre und erfahren habe, was

00:32:35: sich da getan hat.

00:32:38: Ich habe immer mal wieder nachgedacht, worum es

00:32:40: geht mir, was ist mir wichtig, und was

00:32:44: ist so meine Vision, und ja, behilflich zu

00:32:54: sein, oder in ein größeres Bewusstsein sich öffnen

00:32:57: können, glaube ich, das ist für mich der

00:32:59: Schlüssel für alles.

00:33:02: Der Schlüssel für Weltkriegen, der Schlüssel für den

00:33:07: Schutz unserer Natur, und allem, wenn ich weiß,

00:33:11: ich bin mit allem verbunden, wenn ich es

00:33:13: nicht nur weiß, sondern wenn ich es fühle

00:33:15: und erleben darf, dann macht man einfach automatisch

00:33:21: die richtigen Dinge.

00:33:24: Man ist achtsam, man ist dankbar, und hat

00:33:29: Energie, um etwas ganz achtsam und sorgsam zu

00:33:37: tun, was auch immer es ist, das finde

00:33:39: ich so spannend, und dann ist es irgendwie

00:33:44: ein Win-Win für alle, dann ist es

00:33:46: für alle gut, auch wenn es schwere Situationen

00:33:51: gibt, hier zum Beispiel, wenn es sich auf

00:33:54: seinen letzten Weg macht, das ist nicht einfach,

00:33:58: und auf der Körperebene bleibt es auch nicht

00:34:01: einfach, es ist einfach traurig, und das gehört

00:34:04: auch dazu, aber die Verbindung und den Austausch

00:34:08: und zu spüren, was ist jetzt der Weg,

00:34:12: und was braucht es noch, und was kann

00:34:14: man tun, und was ist jetzt der Weg

00:34:15: dieses Tieres oder unseres, wenn es mein eigenes

00:34:18: Tier ist, und dass es vielleicht traurig ist,

00:34:22: ist es sehr richtig und stimmig, und auf

00:34:28: einer bestimmten Ebene auch, ja gut, es hat

00:34:32: zwei schöne Worte dafür, man weiß einfach, dass

00:34:36: das jetzt so der richtige Weg ist, und

00:34:40: das finde ich sehr, wenn es um das

00:34:42: Thema Gutwunsch werden geht, sehr tröstlich, aber auch

00:34:47: wenn man sich schon nur um seinen Garten

00:34:52: kümmert, das sind alles lebendige Wesen, und ja,

00:35:01: man findet so viele hilfreiche, unterstützende Meisterwesen, Energien,

00:35:08: wie auch immer man es nennen mag, ich

00:35:09: habe hier neben meinem Fenster stehen zwei Bilder,

00:35:13: die mir gesagt haben, sie sind hier so

00:35:17: eine Art Schutzwesen, ein beschützender Geist, und so

00:35:22: spürt ihr, und bei uns war letzte Woche

00:35:24: ein Megasturm, die Bäume draußen waren mehr so

00:35:29: als noch so, und es ist nichts, in

00:35:32: meinem ganzen Garten ist nichts passiert, und da

00:35:38: komme ich am Morgen raus und denke mir,

00:35:40: dann kriege ich Bilder geschickt von den Nachbarn,

00:35:45: da hat es fast das Haus zerschlagen, da

00:35:50: sitze ich dort und denke, ja, kann ein

00:35:53: Zufall sein, aber es fühlt sich nicht so

00:35:55: an, und ich glaube, das ist einfach so,

00:36:02: sagen mir die Bäume, die Pflanzen auch, wenn

00:36:07: man auf dieser energetischen Ebene verbunden ist, dann

00:36:10: stärkt es jedem sein Energiefeld, das stärkt meins,

00:36:14: und es stärkt auch das von den Bäumen,

00:36:16: und das ist so ein Miteinander, und wie

00:36:18: das erzählt, zeigt sich das wie ein Licht,

00:36:24: wie man es sich vorstellen mag, sehr kraftvolles,

00:36:29: lichtvolles, das dann so, wie soll ich sagen,

00:36:34: im Sturm das Auge sein kann, wo dann

00:36:41: gar nichts passiert, wo sich die Bäume nur

00:36:44: mitbiegen lassen, und wenn es weiß dastehen, es

00:36:50: wäre, ich sage es jetzt mal, fast nichts

00:36:53: gewesen, es war schon ein Gefühl von Wow,

00:36:56: es war so wirklich durchgepustet, richtig, danach, und

00:37:06: das hat sich dann aber auch wieder aufgebaut

00:37:08: und wieder verstärkt, eigentlich das Gefühl von Dankbarkeit,

00:37:11: ich habe das so gespürt, bei uns ist

00:37:14: einfach alles heilig geblieben, Gott sei Dank, aber

00:37:18: diesem Wesen sei Dank, und unserer Verbindung, und

00:37:27: dann macht man halt so Dinge wie, da

00:37:29: kommt jemand und möchte die Bäume schneiden, da

00:37:32: sage ich natürlich schon was dazu, und ich

00:37:35: habe das große Glück, wirklich ganz tolle Vermieter

00:37:38: zu haben, denen kann ich das sagen, genau

00:37:41: wer die eigentlich sind, und was sie hier

00:37:44: tun, und es ist vollkommen klar, dass da

00:37:47: niemand dran schnittet, wenn sie viel Laub machen,

00:37:51: das hat mir nachher auch nicht so gut

00:37:52: gefallen, dann muss man es ganz umrechnen, das

00:37:56: mache ich dann gerne.

00:38:01: Ja, ich erlebe das tatsächlich ganz ähnlich, wir

00:38:05: haben auch so eine riesige, alte Rotbuche im

00:38:09: Garten, und da haben auch schon Leute, die

00:38:13: fragen, schneidest du doch den Baum um, weil

00:38:16: der macht so viel Laub und so viel

00:38:17: Arbeit, und das stimmt, aber im Leben könnte

00:38:21: ich es nicht, da ist gar kein dran

00:38:23: denken, und mein Mann hat es wahrscheinlich nicht

00:38:33: immer so leicht mit mir, seit ich diese

00:38:36: Welt entdeckt habe, weil der weiß dann schon,

00:38:39: wenn die Hecke schneiden wieder dran ist, dann

00:38:42: sagt er immer so, ich plane das jetzt

00:38:46: fürs Wochenende, du willst denen das ja wahrscheinlich

00:38:48: vorher sagen, und mal anfragen.

00:38:51: Ja, genau.

00:38:56: Ja, da hat er ja einen schönen Umgang

00:38:58: damit gefunden, das finde ich auch schön, er

00:39:00: respektiert das auch total, und ich meine schon

00:39:03: an Leute damals, wie das mit der Eni

00:39:05: war, dass er sagt, nö, das gehört jetzt

00:39:08: zu uns.

00:39:13: Das spürt er wahrscheinlich sehr ähnlich, natürlich jeder

00:39:18: nimmt das völlig einzigartig wahr, das ist auch

00:39:20: klar, aber es ist eigentlich uns zutiefst zu

00:39:30: innen, man kann es ganz bewusst sich dem

00:39:33: zuwenden, und seinen telepathischen Sinne wieder öffnen, und

00:39:38: da seinen Weg gehen, oder man hat es

00:39:44: vielleicht sogar geschafft, ein Frosch in Weißwein, oder

00:39:53: jeder hat es wirklich geschafft, ein Stück weit

00:39:55: sich auch zu behalten, und hat diese Momente,

00:39:58: und wenn man dann jemand oder Umfeld auch

00:40:01: hat, wo das einfach sein darf, und wo

00:40:03: das selbstverständlich ist, dann ist das der schöne

00:40:06: Effekt, dass das natürlich auch ausstrahlt, ohne dass

00:40:10: man was sagen muss, im besten Fall, dann

00:40:14: waren wir quasi ansteckt, ohne dass

00:40:23: man bewusst was dafür tun muss, wir verändern

00:40:27: uns, es gibt andere Wahrnehmungen, die für uns

00:40:30: Realität sind, die ja auch ganz manifest hilfreich

00:40:36: sind für uns, ob das jetzt mit den

00:40:39: Bäumen war, dass uns dann nichts passiert, oder

00:40:41: ich weiß nicht, wenn es meinem Tier nicht

00:40:44: gut geht, meinem Hund, meinem Pferd, dass ich

00:40:46: mich da reinversetzen kann, schauen kann, wie geht

00:40:49: es dem eigentlich, was braucht das Tier gerade,

00:40:52: das hast du ja auch noch mal erlebt,

00:40:54: in einem kleinen Kurs, in einem Sehengespräch, da

00:41:00: ist auch noch mal ganz viel passiert, ganz

00:41:05: klar geworden, was geht es euch gerade, und

00:41:10: was braucht das Tier jetzt, und dann findet

00:41:14: man einfach einen guten Weg.

00:41:16: Ja, da waren so viele Dinge, wenn du

00:41:19: dich wahrscheinlich erinnerst, dass es nicht einfach war

00:41:22: von Anfang an, mit unserem Sohn und der

00:41:26: Ini, und wie das jetzt ist, das war

00:41:31: irgendwie vor einem Jahr noch unvorstellbar, dass die

00:41:36: da zusammen einfach im Garten sind, oder nebeneinander

00:41:38: herlaufen, dass der Vincent hingeht und sie streichelt,

00:41:44: und das ist so ein Geschenk, wirklich einfach

00:41:47: über diesen Zugang, ich kann es gar nicht

00:41:54: anders sagen, das ist echt ein Geschenk.

00:41:58: Ja, ich glaube, das ist ein guter Abschlusssatz,

00:42:03: weil so fühlt sich es auch für mich

00:42:05: einfach, ein riesen Geschenk, das uns eigentlich allen

00:42:08: ganz zutiefst erinnert, selbstverständlich da ist, und eigentlich

00:42:15: geht es nur darum, das wieder auszupacken, oder

00:42:20: in Anspruch zu nehmen, es ist ein Geschenk,

00:42:26: das wir zu jeder Zeit annehmen können.

00:42:32: Ich will euch lieben.

00:42:37: Ja, vielen Dank dir, Stefanie.

00:42:40: Ich danke dir.

00:42:41: Es hat mich gefreut, mit dir zu sprechen,

00:42:45: und ja, der Ini höre ich schon klopfen,

00:42:52: wir beenden das Interview jetzt, und wir hören

00:42:54: dann noch der Ini privat zu.

00:42:58: Danke dir.

00:42:59: Ich danke dir.

00:43:03: Und für die, die es anschauen oder zuhören,

00:43:09: es ist jetzt ein langes Interview geworden, das

00:43:12: war nicht der Plan, aber ich freue mich

00:43:15: gerade sehr, und ich würde mich sehr freuen,

00:43:18: auch von euch zu hören, wenn euch was

00:43:20: bestimmtes, ein Aha-Moment beschert oder berührt hat,

00:43:24: lasst uns das super gerne sehen.

00:43:29: Wenn ich Stefanie zuhöre, bleibt mir ein Satz

00:43:33: ganz besonders im Gedächtnis.

00:43:36: Es hat sich alles verändert.

00:43:41: Und in diesem Gespräch hörst du, wie weit

00:43:44: dieses alles reicht.

00:43:48: Am Anfang steht eine Hündin, die sie verstehen

00:43:52: wollte, und dann wandert die Verbindung weiter, zu

00:44:01: ihrem Sohn, mit dem sie sich auf Seelenebene

00:44:04: verbindet, wenn sie ihn an einem Punkt noch

00:44:07: tiefer verstehen möchte, zu einer Gurke in ihrer

00:44:11: Hand, zu einer Kerze beim Kochen, zu dem

00:44:14: Gespür dafür, was ein Lebensmittel ihr gerade gibt,

00:44:19: zu der alten Rotbuche in ihrem Garten, die

00:44:21: so viel Laub macht, dass andere längst zu

00:44:24: Säge gegriffen hätten, und zu einem Garten, der

00:44:27: nach einem schweren Sturm heil dastand, während bei

00:44:30: den Nachbarn Dächer und Mauern gelitten haben, zu

00:44:35: ihrem Mann, der inzwischen von selbst sagt, ich

00:44:38: schneide die Hecke am Wochenende, du magst es

00:44:42: ihnen bestimmt vorher sagen.

00:44:46: Und am Ende dieses Weges steht sie selber.

00:44:52: Diesen Bogen möchte ich dir zeigen.

00:44:56: Der Weg beginnt mit deinem Tier, und er

00:44:59: führt zu allem Lebendigen, und von dort zurück

00:45:04: zu dir.

00:45:08: Und noch etwas berührt mich an Stephanies Weg

00:45:11: ganz besonders.

00:45:14: Sie hat sich lange für eine Art Fehlkonstruktion

00:45:18: gehalten, zu sensibel, zu vielfühlend, falsch in dieser

00:45:23: Zeit und in dieser Gesellschaft.

00:45:27: Stark sein hieß für sie damals hart sein,

00:45:31: undurchdringlich, so, dass alles an ihr abprallt.

00:45:36: Und heute ist genau diese Sensibilität ihr Schlüssel.

00:45:44: Dieselbe Eigenschaft, eine völlig neue Bedeutung.

00:45:52: Und ich höre diesen Satz ganz oft, viele

00:45:55: Frauen tragen den in sich, ich fühle zu

00:45:58: viel.

00:45:59: Und aus über 20 Jahren Erfahrung kann ich

00:46:02: dir sagen, genau dort liegt deine Tür.

00:46:13: Und mir ist noch etwas wirklich wichtig zu

00:46:16: sagen.

00:46:16: Du siehst in diesem Gespräch, wie Eni Stephanie

00:46:19: auf ihrem Weg begleitet hat, wie sie mitgegangen

00:46:23: ist, und ihr immer wieder gezeigt hat, wo

00:46:31: sie sich noch tiefer öffnen kann.

00:46:38: Und so erlebe ich es immer wieder.

00:46:41: Wir gehen diesen Weg nicht alleine.

00:46:48: Unsere Tiere halten uns wie den Faden, sie

00:46:51: sind da, lange bevor wir sie bewusst wahrnehmen,

00:46:55: und sie bringen uns zurück, wenn wir uns

00:46:57: mal verlieren.

00:47:01: Und wenn du dir selber gerade wenig vertraust,

00:47:04: dann vertraue deinen Tieren.

00:47:07: Sie kennen dich längst.

00:47:09: Sie helfen dir, das in dir wieder zu

00:47:13: öffnen, was ohnehin da ist.

00:47:18: Eni hat das in einem Satz gesagt zu

00:47:22: Stephanie.

00:47:23: Deshalb bin ich zu dir gekommen, damit du

00:47:25: immer bewusster wirst, immer mehr sehen, hören, spüren

00:47:29: kannst, was dich umgibt.

00:47:32: Und Orian hat dasselbe gesagt.

00:47:35: Von der Wildheart-Bühne aus an ganz viele

00:47:37: Menschen.

00:47:41: Es ist dieselbe Wahrheit.

00:47:43: Tiere kommen zu uns, um uns daran zu

00:47:46: erinnern, wer wir wirklich sind.

00:47:53: Und dann gab es noch einen sehr besonderen

00:47:56: Moment in diesem Gespräch.

00:48:00: Ich habe Eni nach Stephanies Lebensaufgabe gefragt.

00:48:05: Eni hat einen Teil davon mitgeteilt und dann

00:48:07: gesagt, der Rest ist privat.

00:48:11: Sie wusste genau, dass wir in einem Interview

00:48:14: sitzen und dass diese Worte hinaus in die

00:48:16: Welt gehen werden.

00:48:20: Die Ethik der Tiere ist immer wieder tief

00:48:24: berührend.

00:48:25: Sie spüren ganz genau, wo etwas seinen Platz

00:48:27: hat, was geteilt werden darf und was zwischen

00:48:30: ihnen und ihrem Menschen bleiben soll.

00:48:36: Du kannst über Tiere vieles lesen und vieles

00:48:40: wissen.

00:48:41: Und dann hörst du einmal ein Tier selbst

00:48:44: sprechen, so wie heute ihn, und in dir

00:48:47: richtet sich etwas neu aus.

00:48:50: Darum gebe ich den Tieren in diesem Podcast

00:48:53: das Wort, wann immer sie es ergreifen möchten.

00:48:57: Ihre Stimme erreicht dich an einer Stelle, die

00:49:00: tiefer liegt als alles Wissen über sie.

00:49:04: Eni hat in dieser Folge stellvertretend für die

00:49:10: Tiere selber gesprochen.

00:49:12: Sie sagt, der, wo die Tiere auf dich

00:49:15: warten, in deinem Herzen, hinter allem, was gerade

00:49:18: in dir da ist.

00:49:21: Sie sagt, sie sehnen sich nach dieser Verbindung

00:49:23: in jedem Moment.

00:49:25: Und sie sagt auch, ihr entscheidet, wann ihr

00:49:29: euch dafür öffnet.

00:49:33: Vielleicht magst du dir in dieser Woche einmal

00:49:36: Zeit nehmen, mit der Frage, wofür ist dein

00:49:42: Tier bei dir?

00:49:45: Woran erinnert es dich jeden Tag, einfach dadurch,

00:49:50: dass es da ist?

00:49:52: Und vielleicht magst du dich irgendwo in Stille

00:49:54: hinsetzen und die Antwort kommen lassen, wenn sie

00:50:00: kommen mag.

00:50:06: Nächste Woche kommt Maike zu Wort.

00:50:11: Sie ist Elektrotechnikerin und ist selbstständig als Hunde

00:50:17: Ernährungsbehörde.

00:50:19: Was tut sie mit einer Leidenschaft, die man

00:50:23: in jedem Satz von ihr spürt?

00:50:26: Sie erzählt ihr, wie ihr eigener Körper ihr

00:50:28: den Weg gezeigt hat.

00:50:31: Jahrelang Heuschnupfen in jeder Hosentasche und Taschentuch.

00:50:35: Und sobald sie in die Verbindung ging, ist

00:50:38: ihr atemfrei geworden.

00:50:41: Sie erzählt ihr auch von einer Stubenfliege, die

00:50:44: ihr Leben dafür gegeben hat, sie an etwas

00:50:46: zu erinnern.

00:50:48: Und das hörst du nächste Woche in Teil

00:50:53: 3 von Wohin dieser Weg führt.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.