Episode #035: Wartest du noch auf Worte?
Shownotes
Wartest du noch auf Worte? Mit dieser Erwartung gehen fast alle in die Tier-Telepathie hinein — und schieben dabei vieles zur Seite, was längst angekommen ist.
Heute geht meine Reihe „Was wirklich geschieht" weiter: Folgen über das, was beim telepathischen Sprechen mit Tieren tatsächlich in dir und um dich geschieht. Jede Folge steht für sich.
Was dich in dieser Folge erwartet:
🐾 Die Erwartung, mit der fast alle in die Tier-Telepathie hineingehen 🐾 Warum das Hören ein dünnes Gleis ist — und weshalb der eigene Verstand dort so nah mitspricht 🐾 Was rund um dieses Gleis liegt: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Tasten, Wissen 🐾 Weshalb jedes Tier auf seine ganz eigene Weise kommuniziert 🐾 Was du liest, wenn du in die Realität deines Tieres eintrittst — und wovon das abhängt ✨ Eine Entdeckungstour, live: Meine Kätzin nimmt uns mit in ihre Welt
Nächste Woche in „Was wirklich geschieht": die schönste innere Arbeit, die es gibt — wie deine Tiere deine Themen öffnen und dich mit ihrer Liebe hindurchtragen.
Kostenfreier Live-Abend am 14. Oktober, 19 Uhr, online
Alle Infos + kostenfreie Anmeldung hier: https://karinschwarzer.com/ist-es-moeglich/
Transkript anzeigen
00:00:05: Die universelle Sprache, der Podcast mit Karin Schwarzer.
00:00:10: Ein Raum in dem Tiere, Natur und Spirit
00:00:13: sprechen dürfen und wir Menschen wieder lernen zuzuhören.
00:00:19: Heute geht es in meiner Reihe, was wirklich
00:00:23: geschieht und die Erwartungen mit der fast alle
00:00:25: in die Tiertelepathie hineingehen.
00:00:29: Dass Worte kommen sollen, ganze Sätze klang deutlich
00:00:32: wie in einem Gespräch zwischen zwei Menschen.
00:00:38: Fast jede, die zu mir kommt, wartet zuerst
00:00:40: auf einen Satz, sie verbindet sich mit ihrem
00:00:43: Tier und hört zu.
00:00:45: Ganz angespannt.
00:00:47: Und währenddessen geschieht so viel.
00:00:51: Ein Bild huscht vorbei, eine Wärme breitet sich
00:00:54: im Bauch aus, ein Geruch liegt plötzlich in
00:00:57: der Luft oder sie weiss auf einmal etwas.
00:01:03: All das schiebt sie zur Seite, weil sie
00:01:05: auf Worte wartet.
00:01:08: Später erzählt sie mir, sie habe gar nichts
00:01:11: empfangen, überhaupt nichts.
00:01:13: Dabei stand sie längst mitten in der Welt
00:01:17: ihres Tieres und vieles davon hatte sie schon
00:01:21: wahrgenommen.
00:01:26: In solchen Situationen schaue ich gerne einmal rein,
00:01:30: was wirklich vom Tier kam, was es, fragt
00:01:35: das Tier, was es seiner Menschen übermittelt hat.
00:01:39: Und wenn ich das dann übersetze, dann nickt
00:01:44: sie und sagt, ja, ja, stimmt, ja, ja,
00:01:46: ja, das habe ich auch gespürt, ja, das
00:01:48: habe ich auch wahrgenommen, ja, so hat sich
00:01:50: das für mich auch dargestellt.
00:01:56: Immer wieder sehr, sehr spannend.
00:02:01: In meinen Kursen zeige ich etwas immer wieder
00:02:07: gerne.
00:02:08: Ich ziehe es aus der Schublade meines Schreibtisches.
00:02:12: Mein Lineal.
00:02:14: Es steht für das dünne Gleis des Hörns.
00:02:19: Ja, warum dünn, fragst du dich vielleicht, weil
00:02:21: das Hören unserem Verstand sehr nahe ist.
00:02:25: Wir hören ganz leicht das, was wir uns
00:02:29: selber ausdenken oder was wir gerne hören würden
00:02:33: oder was uns logisch erscheint.
00:02:39: Und ja, diese Sätze entstehen in unserem Kopf.
00:02:44: Das klingt wie eine Antwort.
00:02:46: Und dann halten wir es für die Stimme
00:02:49: unseres Tieres.
00:02:52: Also, wenn wir nur telepathisch zuhören, sind wir
00:02:57: auf dem dünnen Gleis unterwegs, das sehr anfällig
00:03:01: ist für die Stimme unseres Verstandes.
00:03:08: Aber rund um dieses schmale Gleis des Hörns
00:03:15: liegt aber auch alles andere.
00:03:18: Das telepathische Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Tassen oder
00:03:24: Wissen.
00:03:27: Eine Sache ist sehr wichtig zu wissen.
00:03:32: Jedes Tier ist einzigartig auch in der telepathischen
00:03:38: Kommunikation.
00:03:39: Es kommuniziert genauso einzigartig wie wir Menschen.
00:03:44: Wenn ich mich mit einem Tier verbinde, trete
00:03:47: ich in seine Realität ein.
00:03:51: Dort steht sozusagen alles für mich bereit, auf
00:03:55: allen Kanälen.
00:03:57: Was ich davon lese, hängt von meinem eigenen
00:04:01: Vermögen ab, welche meiner Sinne schon weit geöffnet
00:04:06: sind und welche ich bereits nutze.
00:04:11: Bei vielen ist es das Fühlen, bei manchen
00:04:14: sind es innere Bilder oder das Wissen, bei
00:04:17: wenigeren das Riechen und Schmecken und das Hören.
00:04:23: Über jeden einzelnen Sinn kann sich dir diese
00:04:28: Welt erschließen.
00:04:31: Letzte Woche habe ich dir von tiefer Begegnung
00:04:35: erzählt und hier liegt ihr Geheimnis.
00:04:40: Wenn ich einem Tier wirklich tief begegne, dann
00:04:45: bin ich für diesen Moment dieses Tier oder
00:04:50: ich teile seine Wirklichkeit, den Raum mit ihm,
00:04:55: seine Realität.
00:04:57: Ich fühle, was dieses Tier fühlt.
00:04:58: Ich rieche, was es riecht.
00:04:59: Ich sehe, was es sieht.
00:05:00: Ich weiß, was es weiß.
00:05:02: Ich bin in seiner Welt.
00:05:05: Das ist die ganze Breite und sie ist
00:05:07: so eindrücklich, dass der Zweifel still wird.
00:05:12: Er taucht gar nicht auf.
00:05:15: Und statt dir das zu erklären, nehme ich
00:05:17: dich jetzt einfach mal mit.
00:05:20: Sita ist meine Kätzin und sie ist eine
00:05:24: unglaubliche Entdeckerin.
00:05:27: Als Jungkatze wurde sie mit gebrochenem Becken gefunden
00:05:31: und in einer Tierschutzstation über Monate gesund gepflegt,
00:05:36: bis sie dann schlussendlich zu uns kam.
00:05:39: Das war 2023 und seitdem erkundet sie die
00:05:47: Welt immer noch, so als würde sie alles
00:05:51: zum ersten Mal erleben.
00:05:56: Und sie ist sehr eindrücklich, ihren Eindrücken zu
00:06:01: folgen.
00:06:02: Sie übermittelt unglaublich viel über ihren ganzen Körper,
00:06:06: aber auch auf geistige Ebene.
00:06:08: Und ich werde sie jetzt bitten, uns auf
00:06:10: eine kleine Entdeckungstour mitzunehmen.
00:06:14: Ich gehe telepathisch mit und erzähle dir, was
00:06:19: ankommt.
00:06:20: Und vielleicht magst du auch ein Stück dich
00:06:25: einlassen und mitgehen, schauen, ob bei dir vielleicht
00:06:30: auch etwas ankommt.
00:06:35: Sita, ich möchte dich bitten, uns einmal mitzunehmen
00:06:42: auf eine Entdeckungstour, wie ich dem sage.
00:06:49: Zeig uns, wie du die Welt erlebst.
00:07:00: Sie sagt, das mache ich gern.
00:07:04: Sie sagt, zuallererst, als die eure Füsse spüren.
00:07:10: Ich spüre meine Pfoten auf dem Boden, auf
00:07:15: der Erde.
00:07:20: Und sie sagt, darüber nehme ich sehr viel
00:07:22: wahr.
00:07:24: Sie sagt, Empfindungen über Temperatur, über Schwingung, über
00:07:29: Beschaffenheit.
00:07:33: Und sie sagt, ich bin sehr bodennah.
00:07:39: Gleichzeitig taucht ein Geruch auf, in dem ich
00:07:44: mich befinde.
00:07:46: Und wenn sie mich jetzt mitnimmt und sie
00:07:48: es fühlen lässt, dann rieche ich eine Mischung
00:07:53: aus Gras und Moos.
00:07:59: Es fühlt sich kühl an unter meinen Pfoten.
00:08:04: Der Untergrund ist uneben.
00:08:08: Erde, aber auch Zweige, die am Boden liegen,
00:08:16: für die sie steigt.
00:08:20: Es fühlt sich so ein bisschen an nach
00:08:21: Unterholz.
00:08:23: Und sie lächelt und nickt mir zu.
00:08:26: Sie hat den Bereich verlassen, wo es nach
00:08:29: Gras gerochen hat.
00:08:31: Jetzt ist es mehr Unterholz.
00:08:34: So ein bisschen waldiger Geruch.
00:08:38: Die Kühle des Schattens der Bäume ist zu
00:08:43: spüren auf dem Fell.
00:08:44: Es gibt aber auch Lichteinfälle und Sonnenstrahlen, die
00:08:53: zum Teil auf ihren Körper fallen.
00:08:57: All das nimmt sie wahr, spürt das sehr
00:09:00: deutlich, während sie weiter ihrem Pfad folgt.
00:09:10: Und sie hat den Kopf so etwas geduckt,
00:09:14: nach unten gerichtet.
00:09:16: Und ich würde sagen, sie ist so ein
00:09:19: bisschen auf Pirsch.
00:09:24: Genau beobachten.
00:09:27: Ich spüre jetzt, wie die Augen sehr fokussiert
00:09:33: sind.
00:09:39: Ich spüre diesen Fokus.
00:09:42: Ich sehe noch nicht auf was.
00:09:45: Ein Vogel.
00:09:46: Sieht an, sind unsere Freunde.
00:09:50: Sie sagt, ich beobachte doch nur.
00:09:52: Du wolltest wissen, was ich anschaue.
00:09:55: Ja, das stimmt.
00:09:59: Rotkehlchen.
00:10:03: Sie sagt, sie sind immer da und sie
00:10:05: wissen auch, dass ich da bin.
00:10:07: Wir spielen miteinander.
00:10:11: Ich will sie nicht essen.
00:10:22: Und während sie das Rotkehlchen beobachtet, spüre ich,
00:10:27: wie ihr ganzer Körper, wie soll ich das
00:10:31: sagen, sehr wach ist, sehr aktiviert.
00:10:36: Und sieht da schon so, als könntest du
00:10:39: es im nächsten Moment jagen.
00:10:40: Sie sagt, klar, ich bin immer bereit.
00:10:45: Sie sagt, das ist normal.
00:10:53: Ich spüre, wie ihr Herz schlägt, wie der
00:10:56: Puls hochgeht, wie die Atmung auch präsenter wird
00:11:03: und schneller wird.
00:11:11: Und dann fliegt es weg, das Rotkehlchen.
00:11:17: Sie atmet einmal tief aus und geht weiter.
00:11:22: Dann setzt sie sich hin.
00:11:27: Und jetzt wird ihr Blick weit.
00:11:30: Sie verlässt dieses fokussierte Schauen und geht mehr
00:11:35: in die Breite.
00:11:39: Kann sehr viel mehr wahrnehmen.
00:11:43: Und es fühlt sich an, als würde ich
00:11:47: den kompletten Raum um mich herum wahrnehmen, auch
00:11:51: da, wo ich nichts sehe.
00:11:54: Also so fast, wie wenn ich eine Draufsicht
00:11:57: hätte.
00:11:58: Aber es ist, wie sie es empfindet.
00:12:02: Sie weiß auch, ohne dass sie sich umschaut,
00:12:04: was hinter ihr ist.
00:12:07: Das finde ich erstaunlich.
00:12:08: Erstaunlich, Sita, wie kann das sein?
00:12:13: Sie zuckt mit den Schultern und sagt, ist
00:12:15: so bei mir.
00:12:17: Okay, was wollt ihr noch
00:12:27: erleben, sagt sie.
00:12:35: Vielleicht gibt es etwas, was du uns zeigen
00:12:39: magst, was du besonders gerne machst als Katze
00:12:45: Sita.
00:12:50: Da legt sie sich hin, bei uns im
00:12:54: Gartenbett, so halb zusammengerollt und sinkt in eine
00:13:02: sehr, sehr zufriedene Befindlichkeit.
00:13:11: Alles ist ruhig, alles ist entspannt.
00:13:17: Der Atem fließt sanft, ganz leicht und selbstverständlich.
00:13:22: Und trotzdem spüre ich, dass sie genau weiss,
00:13:32: wo sich was gerade bewegt, was um sie
00:13:36: herum alles ist, ohne dass sie aktiv etwas
00:13:42: dafür tun muss.
00:13:49: Ja, sagt sie, so ist das.
00:13:57: Danke, Sita.
00:14:03: Ja, auf dieser Entdeckungstour gab es nicht so
00:14:06: viele Worte.
00:14:08: Dafür hat sie uns teilhaben lassen, sozusagen an
00:14:13: ihrer Welt oder an ihrer Wahrnehmung von der
00:14:17: Welt.
00:14:20: Und so erreicht dich auch dein Tier auf
00:14:22: seine ganz eigene Weise, jeden Tag, in jedem
00:14:25: Augenblick.
00:14:26: Ein Blick, eine Wärme, ein Bild, ein Geruch
00:14:29: und plötzliches Wissen.
00:14:32: Deine Aufmerksamkeit weitet sich dabei vom dünnen Gleis
00:14:37: des Hörns auf die gesamte Landschaft der Wahrnehmungskanäle.
00:14:47: Und wenn ich dir für diese Woche etwas
00:14:49: mitgeben darf, achte mal darauf, was zwischen dir
00:14:52: und deinem Tier schon alles geschieht, bevor ein
00:14:55: einziges Wort fällt.
00:14:57: Und von all dem zu hören, ist das
00:15:02: eine.
00:15:04: Es selbst zu erleben, ist nochmal was ganz
00:15:07: anderes.
00:15:09: Aus dem Grund öffne ich immer wieder Räume,
00:15:12: in denen du die telepathische Begegnung mit deinem
00:15:15: Tier selbst erleben kannst, mit meiner Führung.
00:15:20: Die nächste Möglichkeit ist am 14.
00:15:24: Oktober um 19 Uhr.
00:15:26: Das ist ein kostenfreier Live-Abend online über
00:15:29: Zoom.
00:15:30: Den Link zur Anmeldung findest du in der
00:15:33: Beschreibung dieser Folge.
00:15:38: In der Realität deines Tieres steht alles für
00:15:41: dich bereit und wie viel du davon liest,
00:15:44: wächst mit jedem Sinn, der sich in dir
00:15:46: öffnet.
00:15:48: Nächste Woche geht es darum, was dabei in
00:15:52: dir geschieht.
00:15:53: Deine Tiere öffnen deine Themen und sie tragen
00:15:57: dich mit ihrer ganzen Liebe dorthin durch.
00:16:01: Für mich ist das die schönste innere Arbeit,
00:16:07: die ich je kennengelernt habe.
00:16:11: Danke fürs Lauschen.
00:16:13: Vielleicht nimmst du etwas mit, ein Gefühl, eine
00:16:16: Wahrnehmung, ein stilles Erinnern.
00:16:20: Die universelle Sprache ist ein Raum für bewusste
00:16:23: Verbindung zwischen allen Lebewesen.
00:16:26: Schön, dass du hier dabei bist.
00:16:33: Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017
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