Episode #004 - Maya - forever in our Hearts
Shownotes
In dieser Episode erfährst du:
- den plötzlichen Tod meiner Hündin Maya und meinen persönlichen Umgang mit Trauer
- die Spannung zwischen menschlichem Schmerz und spirituellem Vertrauen
- Mayas besondere Mission, Menschen zu berühren und Herzen zu öffnen
- wie Tiere bewusst wirken und Menschen in ihrer Entwicklung begleiten
- ein telepathisches Gespräch mit Maya nach ihrem Übergang
Ihre Antworten auf zentrale Fragen:
- Wo bist du jetzt?
- Wie geht es dir?
- Was kann ich für dich tun?
- die Bedeutung des Herzens als Portal für Verbindung und Bewusstsein
- Trost und Orientierung für Menschen, die ein Tier verloren haben
- wie du die Verbindung zu deinem Tier weiterhin wahrnehmen kannst
Impulse aus dieser Folge:
- Öffne dein Herz für die feine Wahrnehmung.
- Vertraue deinem inneren Fühlen.
- Die Verbindung zwischen Seelen endet nicht mit dem Tod.
Transkript anzeigen
Die universelle Sprache, der Podcast mit Karin Schwarzer. Ein Raum, in dem Tiere, Natur und Spirit sprechen dürfen und wir Menschen wieder lernen zuzuhören. Heute teile ich mit dir etwas sehr Persönliches.
Ich habe vor ein paar Tagen meine Hündin Maya, meine Seelenverbündete, meine Vertraute, meine beste Freundin, meine Lehrerin auf so vielen Ebenen verloren. Sie ist sehr schnell plötzlich verstorben an einem Milztumor. Am Abend vor ihrem Tod war alles noch wie immer und über Nacht war plötzlich alles anders.
Das menschliche Wesen, das menschliche Teil in mir war erschüttert, geschockt, voller Schmerz und Trauer. Der spirituelle Teil in mir weiß, dass die Seele niemals stirbt und die Verbindung, die wir haben, alle Zeiten überdauert. So hat es mich von einem Teil zum anderen gerüttelt und geschüttelt.
Dazwischen habe ich sie gespürt, wahrgenommen, gehört, kleine Eindrücke, kleine Sequenzen wahrgenommen. Aber im Wesentlichen war ich sehr mit meinem körperlichen, sehr, sehr physischen Schmerz über den Verlust beschäftigt. Und natürlich auch, wie schaffe ich es, meine jetzt zehnjährige Tochter, die mit ihr aufgewachsen ist, Maya wurde elf, Marie ist zehn, mit ihr aufgewachsen ist, so mitzunehmen, dass sie es nehmen kann, verarbeiten kann.
Und ja, mir als menschliches Wesen fehlt jetzt nach einigen Tagen ihre körperliche Präsenz, ihre Berührungen, ihr Blick, der mehr sagen kann als tausend Worte, die ausdrücken könnten, ihre ganze Art, ihre strenge, aber immer liebevolle Art, Dinge zu zeigen, zu sagen, ihre Fürsorge, die sie uns immer hat spüren lassen, ihr Mut, ihr unermüdlicher Einsatz für all das, was ihr wichtig war. Es ist unglaublich und nicht fassbar immer noch, dass sie nicht da ist. Ich spüre sie und ich kann es mir noch nicht realisieren.
Ihre besondere Mission galt uns Menschen, aber überhaupt den Menschen. Menschen zu berühren, ihre Herzen zu öffnen, den Menschen zu zeigen, dass sie geliebt sind. Das hat sie mit ihrer Präsenz und auch ganz häufig mit vollem körperlichen Einsatz immer wieder bewirkt.
Ich erinnere mich noch, wie sie beim ersten Kurs Tierkommunikation dabei war. Sie war erst einige Wochen bei mir und erst wenige Monate alt. Sie hat jede Teilnehmerin persönlich begrüßt, einen nach dem anderen, über den ganzen Kurs hinweg unterstützt, getröstet und für uns alle die telepathische Kommunikation zum Greifen nahe gemacht.
Ich habe gerne immer gesagt telepathische Anfänger, weil es so spürbar war, was sie mit ihren Gesten, mit ihrem Blick, mit ihrer ganzen Präsenz uns gezeigt hat, ausdrücken wollte, sagen wollte und uns spüren hat lassen, was es heißt, wirklich auf einer tiefen Ebene verbunden zu sein. Und zum Abschluss jeden Kurses hat sie jede Teilnehmerin auch wieder verabschiedet, einen nach dem anderen im Kreis, ohne jemals jemanden auszulassen. Es hat mich immer wieder berührt.
Es hat ihr nie jemand beigebracht. Ich wäre gar nie auf die Idee gekommen, ihr so etwas zu sagen. Sie hat nie eine Hunde im Schule besucht.
Alles, was sie getan hat, hat sie immer aus vollem Herzen in höchstem Bewusstsein für ihre Mission getan, Menschen wirklich zu berühren, ihr Herz zu öffnen für höheres, tieferes Bewusstsein. Es ist kein Tag vergangen, ohne dass ich gestaunt habe, was für ein unglaubliches Wesen sie ist. Ich fühle mich sehr reich beschenkt, dass so ein Wesen mich ausgewählt hat.
Wie das alles kam, würde diesen Podcast jetzt sprengen. Aber es ist ein grosser Segen, dass sie – sie korrigiert mich, ich wollte gerade sagen, dass sie Teil unseres Lebens war – nein, sie ist es. Sie hat so viele, ich weiss nicht wie viele, mir kommt immer die Zahl Tausende, ich weiss nicht, ob das stimmt, aber sie hat wirklich unfassbar viele Menschen tief berührt, ob ganz physisch, das war ihr das Liebste, sie hat am liebsten die Menschen zum Anfassen gehabt, oder auch online, wenn wir gearbeitet haben, war sie immer mit dabei, immer in voller Präsenz und höchster Konzentration zur Stelle.
Wenn ihr Einsatz war, es war wirklich unglaublich, immer wieder zu erleben, wie klar und bewusst sie ihr Leben gelebt hat. Das war tief berührend, Teil davon sein zu dürfen. Und so spürt es mich durch Trauer, durch Schmerz, durch Dankbarkeit, durch tiefes Spüren auch ihrer Präsenz.
Heute bei uns am Spaziergang hatte ich das Gefühl, sie ist wie mit uns, neben uns. Es war wie wenn sie ein imaginäres Leckerli verlangt hat und gefressen hat es natürlich ihre Hundekollegen. Heute habe ich dann zum ersten Mal ein längeres, ausführlicheres Gespräch mit ihr geführt und habe mir vorher überlegt, was mache ich sie fragen.
Und da kamen so Fragen auf, die ich ganz häufig höre in Tiergesprächen von meinen Kundinnen. Fragen wie, wo bist du jetzt, wie geht es dir, gibt es etwas, was ich für dich tun kann jetzt. Vielleicht hast du dir diese Fragen auch schon einmal stellen müssen oder hast du sie dir gestellt in Bezug auf ein Tier, das du vielleicht verloren hast.
Und ja, ich habe diese Fragen Maya gestellt und sie möchte, dass sie veröffentlicht werden, dass ich sie teile, wenn es mir recht ist. Und wenn es ihr recht ist, ist es mir recht, gar keine Frage. Also ich habe sie gefragt, wo bist du jetzt? Maya sagt, ich bin hier bei dir.
Wo sollte ich sonst sein? Ich bin an deiner Seite, wie ich es immer war. Es gibt Seelen, die reisen gemeinsam, manche für eine gewisse Zeit, andere für einige Zeit und andere für immer. Wir teilen die gleiche Mission, warum sollte ich diese aufgeben? Ich habe zu ihr gesagt, vielleicht weil du enttäuscht bist, vielleicht weil du dir gewünscht hast, dass manches anders läuft.
Maya sagt, und? Deshalb lasse ich mich nicht abhalten von meiner Mission. Es gibt viele Abschnitte, Etappen mit den unterschiedlichsten Herausforderungen. Das ist das Leben.
Entscheidend ist nicht, ob du alles richtig machst, sondern ob du etwas verstanden und gelernt hast und neu und klar ausgerichtet weitergehen kannst. Wenn ja, wunderbar, weiter geht's. Wenn nein, kümmere dich darum, deine Antworten zu finden, die du brauchst, um weiterzugehen.
Meine nächste Frage war, wie geht es dir, Maya? Und sie sagt, ich bin hier bei dir, frei mich zu bewegen, wie und wohin ich möchte. Ich bin bei euch, das ist das Wichtigste. Jetzt, wo ich keinen Körper mehr habe, bin ich mehr denn je darauf angewiesen, dass du mir fein zuhörst, aber das wirst du.
Unsere Bande sind so stark und ich kann mich gut bemerkbar machen, auch ohne Körper. Es geht um Austausch, Verständigung, gemeinsames Lernen, Entwickeln von höherem Bewusstsein, denn daraus resultiert Weisheit und aus dem gebiert sich Liebe. Eine schöne, bunte Reise mit allen Hochs und Tiefs, ein großes Abenteuer.
Dann habe ich sie gefragt, gibt es etwas, was ich für dich tun kann, Maya? Und sie sagt, hör mir zu, schreib auf, sprich, was gesagt werden muss. Ich bin gekommen, um den Menschen die Wahrheit zu bringen, die hinter allem steht, einen tiefen Einblick zu geben, wie alles zusammenhängt. Dies geschieht über euer Herz, es ist die Eingangspforte, ein Portal.
Das habe ich versucht zu öffnen und das ist meine größte Kraft. Ich brauche das nächste Mal einen größeren Körper, sagt sie zu mir. Ich berühre durch meine Aufmerksamkeit, die ich einem Wesen schenke und durch meine ganze, durch meine ganz bewusste Absicht, was ich damit bewirken möchte, völlig unbeirrt dessen, was im Außen ist.
Weisst du, warum mich die meisten Menschen gern haben, sagt sie? Wenn sie es zulassen, ihr Herz zu öffnen, ihr Eingangsportal zu sich selbst, dann spüren sie plötzlich wieder mich, sich selbst, das ganze Leben. Ich werde noch sehr viel dazu sagen. Während ich dir zuhöre, Maya, denkt mein Verstand, das bilde ich mir doch alles ein und das hätte ich wohl gerne so.
Gleichzeitig spüre ich, das ist nicht richtig, was mein Verstand da sagt und Maya antwortet darauf und sagt zu mir, schliess deine Augen, fühle. Wie fühlt es sich an, fragt sie mich. Es fühlt sich gut an, wahr, freudig und ruhig zugleich.
Keine Zweifel. Ja, und so weiss ich, dass das, was ich gehört, gefühlt, gesehen, wahrgenommen habe, richtig ist. Mein Körper, mein inneres Fühlen, gibt mir Klarheit darüber.
Ich fühle mich reich beschenkt. So ein unglaubliches Wesen, der mich auserwählt hat, mich begleitet und weiter begleiten wird. Ich glaube, wir werden noch sehr viel von Maya hören.
Ich danke fürs Zuhören an dieser Stelle und vielleicht kannst du etwas für dich mitnehmen, für dich und dein Tier, das du vielleicht gehen lassen musstest, schon in deinem Leben. Vielleicht schenkt es auch dir Antworten. Vielleicht hörst du durch die Worte von Maya oder dahinter oder hindurch, dein Tier zu dir sprechen.
Öffne dein Herz und versuch zuzuhören. Es ist für mich das Tröstlichste, der größte Segen, dass ich das kann. Das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen.
Danke fürs Lauschen. Vielleicht nimmst du etwas mit, ein Gefühl, eine Wahrnehmung, ein stilles Erinnern. Die universelle Sprache ist ein Raum für bewusste Verbindung zwischen allen Lebewesen.
Schön, dass du hier dabei bist.
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