Episode #039: Das Geschenk der Spinne

Shownotes

In dieser Folge: · Mein Weg mit der Spinne: von der Angst als Kind bis heute · Das Spinnentaxi und wie ich Spinnen behutsam hinaustrage · Was Tiere in uns sehen, und warum Achtsamkeit die Basis jeder telepathischen Verbindung ist · Ein Blick in den Wild Wisdom Circle: die Spinnen als Hüterinnen von Wissen · Eine Vogelspinne spricht live zu uns

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00:00:05: Die universelle Sprache.

00:00:08: Der Podcast mit Karin Schwarzer.

00:00:10: Ein Raum, in dem Tiere, Natur und Spirit

00:00:13: sprechen dürfen und wir Menschen wieder lernen zuzuhören.

00:00:19: Ja, heute geht es um die Spinne.

00:00:22: Sie liegt das ganze Jahr bei uns und

00:00:24: jetzt im Herbst kommt sie verstärkt ins Haus.

00:00:30: Ich erzähle dir von meinem Weg mit ihr,

00:00:32: von der Angst als Kind und wie sich

00:00:35: das bis heute entwickelt hat.

00:00:37: Und am Ende spricht sie selbst zu uns.

00:00:43: Ich sage es ganz offen, ich war das,

00:00:47: was man eine Spinnenphobikerin nennt.

00:00:51: Als Kind habe ich immer wieder geträumt, dass

00:00:53: Spinnen und Käffe in meinem Bett sind, überall

00:00:55: um mich herum, unzählige Nächte, bin ich so

00:00:59: aufgewacht und habe nur geweint.

00:01:03: Und natürlich saßen die Spinnen auch immer über

00:01:06: meinem Bett.

00:01:07: Und lange war das für mich ein Rätsel,

00:01:12: total unverständlich.

00:01:14: Erst über die Tier-Telepathie in meinem mittleren

00:01:21: Erwachsenenalter, Anfang 30, hat sich das verwandelt.

00:01:27: Ich habe mich bewusst mit Tieren verbunden, die

00:01:32: mir bis dahin suspekt unheimlich waren.

00:01:36: Und eine davon, eines dieser Tierarten war die

00:01:41: Spinne.

00:01:43: Und sie hat mich in diesem Kontakt, in

00:01:47: dieser Verbindung gelehrt zu sehen, wie Spinnen wirklich

00:01:51: sind, neben ihrem Körper, vor dem ich mich

00:01:54: so geängstigt habe.

00:01:57: Ich habe sie gesehen, in ihrer Kraft, ihrer

00:02:01: Essenzen, ihrer ganzen Schönheit, ihr ganzes Wesen.

00:02:07: Bis dahin kannte ich nur ihren Schattenaspekt, so

00:02:10: wie ich sie als Kind erlebt habe.

00:02:13: Und ja, heute würde ich sagen, bin ich

00:02:16: auf dem Weg.

00:02:17: Die Panik von früher ist verschwunden.

00:02:22: Und mit den großen Spinnen hier im Haus

00:02:27: habe ich ein Deal geschlossen.

00:02:31: Sie dürfen da sein, wenn ich sie nicht

00:02:34: sehe, also in irgendwelchen Ecken außerhalb meines Blickfelds.

00:02:39: Und das klappt erstaunlich gut.

00:02:42: Und manchmal begegnet mir eine im Haus, meistens

00:02:45: im Hausgang.

00:02:48: Und dann nehme ich mein Spinntaxi.

00:02:52: Im Netz findest du sowas unter dem Namen

00:02:54: Insektenfänger.

00:02:57: Es ist im Wesentlichen von der Funktion so,

00:03:02: wie wenn du einen Pappdeckel und ein Glas

00:03:06: nimmst, einfach, dass du das mit ein Stückchen

00:03:09: mehr Abstand in der Hand halten kannst und

00:03:12: nur eine Hand dafür brauchst.

00:03:16: Das finde ich sehr praktisch zum rausbringen.

00:03:19: Und ja, ich gehe damit auf die Spinnen

00:03:23: zu.

00:03:24: Ich bereite sie vor.

00:03:26: Ich sage ihr, was auf sie zukommt.

00:03:28: Ich sage, dass ich sie gern rausbringen würde.

00:03:32: Und ich sage auch, wie ich das tue

00:03:34: mit meinem Spinntaxi, mit diesem Insektenfängerteil.

00:03:40: Das tue ich quasi vorsichtig über sie.

00:03:44: Und die Gefahr ist, dass ich sie verletze.

00:03:48: Und deshalb bitte ich sie, ihre Füße einzuziehen,

00:03:52: damit sie heil bleibt.

00:03:55: Und ich bitte sie auch, still sitzen zu

00:03:58: bleiben, damit ich das auch tun kann.

00:04:03: Und ehrlich gesagt staune ich immer wieder, wie

00:04:06: gut das klappt.

00:04:08: Wie sie da sitzen bleiben und wie sie

00:04:11: ihre Füßchen rein nehmen, wie sie sich in

00:04:15: diesen kleinen Raum dann, wie sie da sitzen

00:04:19: und warten, bis ich sie hinausbringe.

00:04:21: Und eben, ich bringe sie dann raus, schaue,

00:04:24: wo gerade ein gutes Plätzchen ist und lasse

00:04:28: sie dort wieder frei.

00:04:30: Ich sage ihnen, meistens ich bringe dich wieder

00:04:33: in deine natürliche Umgebung, wo du sehr viel

00:04:37: mehr von dem findest, was für dich wichtig

00:04:39: ist.

00:04:41: Im Pferdestall sage ich ihnen vorher Bescheid, wenn

00:04:48: Putztag ist und wenn ich ihre verstaubten Netze

00:04:52: wegnehme.

00:04:54: Und natürlich bauen sie danach wieder neue, frische,

00:04:57: schöne.

00:04:58: Das ist total in Ordnung für uns.

00:05:02: Und ja, ich bin so als ehemalige Spinnenphobikerin

00:05:07: heute gut in der Lage, mit ihnen umzugehen,

00:05:14: sie rauszubringen und manchmal auch in einen tieferen

00:05:19: Kontakt zu gehen.

00:05:22: Denn das ist sehr faszinierend mit den Spinnen.

00:05:25: Daran erzähle ich dir gleich noch mehr.

00:05:27: Und ein Punkt ist mir noch wichtig an

00:05:30: der Stelle.

00:05:33: Tiere sehen ganz genau, wer wir sind.

00:05:37: Auch Spinnen.

00:05:38: Sie sehen, was wir tun und wie wir

00:05:41: mit anderen Wesen umgehen.

00:05:45: Und sie sehen auch, wenn wir einem Tier

00:05:47: das Leben nehmen.

00:05:50: Und wer sich wünscht, telepathisch mit einem Tier

00:05:53: in Kontakt zu treten, für den ist es

00:05:56: extrem hilfreich, achtsam mit allen Lebewesen umzugehen.

00:06:01: Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, in einen guten Kontakt

00:06:05: zu kommen mit einem Tier erheblich.

00:06:10: Tiere sprechen einfach bereitwilliger mit Wesen, die ihnen

00:06:13: wohlgesonnen sind.

00:06:15: Das ist eigentlich die Basis jeder telepathischen Verbindung.

00:06:22: Wenn du das hier jetzt hörst, steigt vielleicht

00:06:25: eine Erinnerung in dir auf, von einer Spinne,

00:06:27: eine Wespe, eine Mücke, eine Zecke, der du

00:06:30: früher vielleicht anders begegnet bist.

00:06:33: Jede von uns hat schon etwas getan, das

00:06:38: sie heute anders machen würde.

00:06:41: Wichtig ist, wofür wir uns neu entscheiden.

00:06:45: Welche Klarheit, welche Bewusstheit wir erlangt haben und

00:06:48: vor allem, was wir ab jetzt tun.

00:06:51: Auch das sehen die Tiere und genau darauf

00:06:56: werden sie auch reagieren.

00:07:02: In meinem Wild Wisdom Circle der Wildtierkommunikation begegnen

00:07:08: wir jeden Monat einer anderen Tierart.

00:07:11: Und hier sind auch schon einmal die Spinnen

00:07:14: zu uns gekommen.

00:07:17: Und als sie sich mir gezeigt haben, hat

00:07:19: mich das zuerst ein bisschen sprachlos gemacht.

00:07:24: Und dann hat sich ein Gefühl geöffnet, für

00:07:27: das ich nur ein Wort finde und das

00:07:33: ist heilig.

00:07:36: Nicht im kirchlichen Sinn, einfach vom Gefühl her.

00:07:43: Und es hat ein Wesen sozusagen wie eine

00:07:47: Sprecherrolle übernommen und hat für alle Spinnenartigen gesprochen.

00:07:51: Es hat erzählt, dass sie sehr alt sind

00:07:55: und Wissen über weite Zeiten in sich tragen.

00:07:58: Jede von ihnen gibt alles weiter, was sie

00:08:01: erlebt und gelernt hat, zusammen mit allem, was

00:08:04: sie von ihren Ahnen bekommen hat.

00:08:07: Und so bleibt alles bewahrt.

00:08:10: Sie sind Hüterinnen von Wissen.

00:08:16: Und eine ihrer großen Gaben ist die Vernetzung.

00:08:22: Und wer sich mit einer von ihnen wirklich

00:08:25: verbindet, ist mit allen verbunden.

00:08:28: Das hat sie uns wissen lassen.

00:08:30: Und heute frage ich die Spinnen neu für

00:08:35: uns hier im Podcast.

00:08:39: Und wir schauen mal, was sie uns sagen

00:08:43: wollen.

00:08:44: Ich gebe jetzt hier zusammen mit dir den

00:08:48: spinnenden Raum.

00:08:52: Und erlaubt ihr wirklich mir mitzulauschen, mitzuspüren, mitzuhören,

00:08:59: mitzufühlen, während du meine Worte hörst, wie die

00:09:05: Spinne spricht.

00:09:12: Was ich immer tue, wenn ich mich tief

00:09:15: mit einem Tier verbinden will oder mit einem

00:09:17: anderen Wesen.

00:09:19: Ich atme einmal tief, wie du gehört hast

00:09:21: und stelle meine Füße auf die Erde.

00:09:25: Denn wir sind über unsere Füße auf der

00:09:27: Erde, über all die Energielinien, Leylines, Lichtgitternetze unterschiedlicher

00:09:36: Namen immer mit allem verbunden.

00:09:39: Aber und vor allen Dingen über die Erde,

00:09:43: über das große Lebewesen, Mutter Erde, Pachamama, sind

00:09:48: wir jederzeit mit allen Wesen verbunden.

00:09:52: Und mein Körper macht das wie schon automatisch.

00:09:56: Es sucht diese Connection, so wie wenn ich

00:10:00: mich einklinken würde.

00:10:05: Und ich habe die Absicht, heute den Spinnen

00:10:10: den Raum zu geben.

00:10:11: Ich sage das nochmal, sozusagen in diesen Space,

00:10:16: in den ich mich jetzt eingeklinkt habe.

00:10:19: Und was ich sehe, lässt mich ein bisschen

00:10:22: Gänsehaut haben.

00:10:25: Das ist eine große Spinne, eine Vogelspinne.

00:10:27: Groß, behaart, sehr dunkel, nicht nur schwarz, aber

00:10:31: sehr dunkel.

00:10:36: Und ich merke, wie ich ganz schön Respekt

00:10:40: habe.

00:10:44: Und das muss ich ein bisschen sacken lassen,

00:10:47: veratmen, damit ich sie gut hören kann, wahrnehmen,

00:10:53: spüren kann.

00:10:55: Und ich spüre ein freundliches Lächeln, sie beobachtet

00:11:01: mich.

00:11:02: Und es ist mir ein bisschen peinlich oder

00:11:07: unangenehm, dass ich mich so, sich etwas in

00:11:15: mir nicht so ganz leicht öffnen lässt, wie

00:11:19: das vielleicht mit einem Hund, einer Katze, einem

00:11:26: Pferd oder so ist.

00:11:31: Und sie beginnt zu sprechen.

00:11:33: Sie sagt, wir kennen das, wir schmunzeln oft

00:11:38: darüber, warum das wohl so ist.

00:11:42: Wir sind keine Gefahr für euch.

00:11:46: Ich glaube, ihr Vogelspinnen könnte das schon sein.

00:11:50: Sie sagt, nie absichtlich und willentlich, nur wenn

00:11:53: wir uns in Gefahr bewegen.

00:11:55: Wir trachten nicht nach eurem Leben.

00:11:57: Warum sollten wir das tun?

00:12:00: Wenigsten Wesen tun dies.

00:12:05: Wir sind hier als Lebewesen auf diesem Planeten,

00:12:09: genau wie ihr.

00:12:09: Wir teilen uns einen Lebensraum.

00:12:14: Auch wenn ihr vielleicht sehr weit von mir

00:12:17: entfernt seid, ist es trotzdem so.

00:12:19: Manche sind mir näher, manche sind weiter entfernt.

00:12:22: Du hast jetzt Kontakt gesucht.

00:12:24: Ich komme gerne.

00:12:25: Sie sagt, ich lebe in Mittelamerika, im Dschungel,

00:12:33: wie ihr dem sagen wollt.

00:12:37: Und es ist ein Leben, das ich mir

00:12:41: schöner nicht vorstellen könnte.

00:12:42: Menschen gibt es hier ganz, ganz selten.

00:12:48: Sie sagt, wir leben so, wie es die

00:12:53: Natur für uns vorgesehen hat.

00:12:56: Wir haben alles um uns, was wir brauchen,

00:13:01: und sind zu jeder Zeit versorgt.

00:13:05: Ja, es gibt auch schwierige Momente in unserem

00:13:09: Dasein.

00:13:10: Und was sie mir zeigt, ist sowas wie

00:13:12: Hochwasser, würde ich das nennen, viel Wasser, das

00:13:16: sie dann sozusagen auf die Bäume gehen lässt.

00:13:21: Sie sagt, wir können das, fällt uns leicht.

00:13:24: Wir können auch leicht längere Zeit ohne Nahrung

00:13:29: auskommen, beziehungsweise finden wir die auch auf den

00:13:33: Bäumen, wenn wir das brauchen.

00:13:38: Wir spüren sehr instinktiv, wo wir Nahrung finden,

00:13:44: wo wir in Gefahr sind, wo wir uns

00:13:46: besser wegbewegen und wo wir uns günstigerweise hinbewegen.

00:13:51: Ihr würdet sagen, wir sind sehr instinktgesteuert, und

00:13:55: das sind wir auch.

00:13:58: Und deshalb sind wir nicht weniger lebendig.

00:14:01: Wir genießen unser Dasein.

00:14:04: Es ist eine Selbstverständlichkeit für uns, so zu

00:14:07: sein.

00:14:11: Und ich spüre sowas wie eine Einladung, ein

00:14:15: Ich-komm-und-spüre-das-mal, wie sich

00:14:20: das anfühlt, immer ganz selbstverständlich mit allem versorgt

00:14:29: zu sein, was man so braucht zum Leben.

00:14:36: Sie sagt, das Selbstverständnis kommt nicht aus dem,

00:14:39: dass alles da ist, sondern aus uns selbst,

00:14:47: aus unserem tiefen inneren Gespür, wie ihr das

00:14:52: vielleicht nennen wollt, Selbstvertrauen vielleicht, Wissen.

00:15:04: Wir vertrauen tief in uns selbst, dass

00:15:16: wir ganz instinktiv spüren, was für uns als

00:15:22: nächstes dienlich ist, was uns dient, womit es

00:15:27: uns gut geht, was wir brauchen.

00:15:31: Es geschieht einfach.

00:15:38: Sie sagt, das ist Selbstverständnis.

00:15:49: Okay, wesentlich.

00:15:51: Wow.

00:15:52: Aus euch selbst heraus, nicht, weil es im

00:15:54: Außen da ist.

00:16:00: Solchelei Informationen hören wir sicher sehr häufig von

00:16:05: unterschiedlichsten Menschen aus unterschiedlichsten Traditionen, möchte ich

00:16:13: mal sagen.

00:16:15: Und das zu hören ist eine Sache, und

00:16:18: zu verstehen und das zu spüren ist eine

00:16:22: ganz andere.

00:16:27: Ja, danke für dieses Riesengeschenk, das spüren zu

00:16:31: dürfen.

00:16:34: Sie nickt mir zu und ist weg.

00:16:36: Okay.

00:16:40: Ja, das lädt ein, so

00:16:52: oft wie möglich tiefer einzutauchen, um das selbst

00:16:59: für mich zu etablieren.

00:17:06: Ja, vielleicht inspiriert es dich auch, das zu

00:17:11: tun.

00:17:13: Danke fürs Lauschen.

00:17:16: Vielleicht nimmst du etwas mit, ein Gefühl, eine

00:17:19: Wahrnehmung, ein stilles Erinnern.

00:17:22: Die universelle Sprache ist ein Raum für bewusste

00:17:25: Verbindung zwischen allen Lebewesen.

00:17:28: Schön, dass du hier dabei bist.

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